Nordstadtbroschüre – Firmenporträt: schmuckschmiede ramona weinert

In loser Folge veröffentlichen wir vorab Firmenporträts aus der neuen Nordstadtbroschüre, damit Ihr Weihnachten nicht mit leeren Händen nach Hause kommt:

Schmuckschmiede
Ramona Weinert

Broschüre_11-12

Löten, feilen, treiben, hämmern – man kann durch die großen Schaufenster gut zuschauen, wenn die Goldschmiedin Ramona Weinert oder auch ihre Kursteilnehmer/innen aus rohem Material schönes Geschmeide entstehen lassen. „Mein Schmuck ist leicht ausgefallen, dezent auffällig und einfach zeitlos.“, beschreibt Ramona Weinert ihre Produkte. Denen gibt sie mit alten Techniken und frischen Ideen eine unverwechselbare Form. In Abend- und Wochenendkursen vermittelt sie ihre langjährige Erfahrung. Und wenn zwei Menschen mit Schmuck ein Zeichen ihrer Verbundenheit setzen wollen, bietet sie spezielle Partnerkurse an. Die Schmuckschmiede Ramona Weinert – ein Schmuckstück für den Ölberg.

Charlottenstraße 13 42105 Wuppertal Tel: 0202/42 99 22 21 Fax: 0202/76 95 018 Mobil: 0177/35 43 404 Di, Mi, Sa: 10-14 Uhr Do: 15-19 Uhr Goldschmiedekurse Termin nach Absprache ramoweinert@web.de www.ramonaweinert.de

Nordstadtbroschüre – Firmenporträt: oelberger taschenmanufaktur

In loser Folge veröffentlichen wir vorab Firmenporträts aus der neuen Nordstadtbroschüre, die bereits im Druck ist und noch im Dezember in die Verteilung gehen soll.

oelberger taschenmanufaktur
Silvia Werner

Broschüre_11-12

„Der Name ist eine Liebeserklärung an den Ölberg, eine Verbeugung vor dem Viertel, in dem ich lebe und arbeite.“ Silvia Werner führt die wohl einzige Unternehmung, die den Ölberg in ihrem Namen trägt. Seit mehr als fünf Jahren fertigt sie Taschen an, seit Oktober 2011 in ihrem neuen Atelier und Ladenlokal, Individuelle Einzelstücke nach Maß. Aus wieder verwertbaren, strapazierfähigen Materialien, wie Feuerwehrschläuchen, Sicherheitsgurten oder Theater- und Veranstaltungsbanner. Die Geschichte dahinter? Die studierte Modedesignerin hat eine Leidenschaft für Taschen, ein Faible für Industriematerialien. „Jetzt mache ich genau das, was ich immer schon wollte – ich entwerfe und fertige Taschen die so individuell sind wie Ihre Träger.“ Silvia Werner lächelt. „Unser kleines Unternehmen entwickelt sich zur bergischen Kultmarke!.“

Marienstr. 46 42105 Wuppertal Tel: 0202/29 99 30 70 Mobil: 0174/16 44 184 Öffnungszeiten: Mo 11-18:30 Di geschlossen Mi, Do, Fr 11-19, Sa 11-14 und nach Vereinbarung silvia.werner@oelberger-taschenmanufaktur.com www.oelberger-taschenmanufaktur.com

Nordstadtbroschüre – neues Firmenporträt: Schmuckcouture

In loser Folge veröffentlichen wir vorab Firmenporträts aus der neuen Nordstadtbroschüre, die bereits im Druck ist und noch im Dezember in die Verteilung gehen soll.

Schmuckcouture
Manu Schiessl

Schmuckcouture

Manu Schiessl häkelt. Nicht irgendwas, sondern Ringe aus feinen Silberdrähten. Manu Schiessl ist nämlich Silber- und Goldschmiedemeisterin und betreibt seit 2011 den Laden Schmuckcouture direkt neben der Metzgerei Sonnenschein auf der Hochstraße. Ihr Angebot ist vielfältig: Trauringe na klar, Reparaturen und Anpassungen ebenso, aber ihre „Liebe“ gilt den Steinen. Dem Uwarowit zum Beispiel. So ungewöhnlich sein Name, so unglaublich intensiv sein Grün. Oder naturbelassenen Schneekristallen, an deren Oberflächenstruktur man sich nicht sattsehen mag. Aus diesen fertigt sie Unikatschmuck, vorgefertigte Gussteile lehnt sie bei ihren Arbeiten prinzipiell ab. Trotzdem muss es nicht teuer sein. In der Schmuckschmiede werden auch Workshops angeboten, wenn Paare ihre Ringe selber „schmieden“ oder Einzelpersonen auf die Erfahrung der staatl. geprüften Gestalterin zurückgreifen wollen. Am Ende steht der fertige Schmuck, immer eine Überraschung wert.

Hochstraße 43a, 42105 Wuppertal
Tel: 0202/31 90 16 22, Fax: 0202/31 90 16 23.
www.schmuckcouture.com
manu.schiessl@gmx.de

Aktuelle Ausstellung: „Schneekristalle“
Aussergewöhnlichen Edelsteinunikate sowohl als Rohmaterial als auch in vollendeter Form.

 

 

Adventsmarkt auf dem Schusterplatz

Adventsmarkt Schuster 2010 webAuch dieses Jahr findet wieder der Adventsmarkt auf dem Schusterplatz statt. Der Weihnachtsmann hat sich schon angekündigt …
Sonntag, 14.12. von 14:00 bis 18:00 Uhr
Es gibt kleine und feine Sachen, Selbstgebackenes, Selbstgebratenes, Selbsthergestelltes …
Wer mitmachen will, meldet sich unter 0176-32268415.

 

… und am 19. Dezember letzter Ölbergmarkt für dieses Jahr …

Ölbergmarktweihnachtsmann… Freitag von 14 bis 18 Uhr
Unser kleiner, feiner Ölbergmarkt geht in den Winterurlaub.
Am Freitag, den 19.12. aber kommt er ein letztes Mal zu euch. Im Angebot sind Eier, selbstgemachte Marmeladen, ein bisschen Schnaps und Pflaumenwein, getrocknete Äpfel, Senf, Nudeln, Kartoffeln, Kuchen, Brötchen, Weckmänner und Brot.
Also: Einkaufen, Freunde treffen und ein Schwätzchen halten …
Im neuen Jahr fangen wir dann wieder am 30. Januar an. Bis dahin wünschen euch der Unternehmer/innenverein und die Marktleute ein schönes Fest und ‘nen guten Rutsch.

Hausbesetzung in der Marienstraße

Hausbesetzung_August2014.

 

 

 

 

 

 

 

Erklärung der  Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.

„Endlich ist das Haus mal besetzt worden …“
Am 30.8. in den Abendstunden wurde in der Marienstraße auf dem Ölberg in der Elberfelder Nordstadt das Haus mit der Nr. 41 von 7 jungen Leuten besetzt. Sie wollten damit auf den langandauernden Leerstand aufmerksam machen und forderten, dass das Haus ebenso gut als soziokulturelles Zentrum bzw. als Willkommensort für Flüchtlinge dienen könnte.

Damit wurde auf einen Missstand aufmerksam gemacht, der vielen Bewohnern und Bewohnerinnen des Ölbergs seit langem ein Dorn im Auge ist.Noch in der Nacht wurde das Haus durch einen unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei mit drei Hundertschaften wieder geräumt. Die Bewohner und Bewohnerinnen des Ölbergs sahen sich die ganze Nacht hindurch einem Belagerungszustand durch die Polizei ausgesetzt.

Hier wird eine Immobilie heruntergewirtschaftet, weil die Eigentümer Teil des internationalen Finanzkapitals sind, die keinen Bezug zu den konkreten Lebensumständen in unseren Quartieren und Kommunen haben. Immobilien sind hier nur Verschiebemasse in Bilanzen und Renditeberechnungen. Jede andere Dimension von Eigentum, etwa soziale Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, wie sie unser Grundgesetz vorsieht, wird völlig ausgeblendet. Konkret gehört diese Immobilie der DDT 38. VV GmbH, die über zwei weitere Immobilienzweckgesellschaften eine Tochter der insolventen Treveria Immobilienholding ist.

Das Ergebnis ist, dass die Hauptgläubiger, die ABN AMRO Trustees LTD mit Sitz in London nun faktisch Eigentümer der Immobilie ist und sie durch eine Düsseldorfer Verwaltungsgesellschaft mehr schlecht als recht verwalten lässt. Ein Bewirtschaftungs- oder Verkaufsinteresse besteht nicht. Nach jetzigem Stand steht die Immobilie mit 140.000 € in der Bilanz, weit über ihrem tatsächlichen Marktwert, der höchstens bei 50.000 € liegen dürfte. Bei einem Verkauf würde also der Gläubiger, die ABN AMRO einen Verlust realisieren. Dementsprechend lässt man lieber die Immobilie vergammeln, um Bilanzen zu schönen. Millionenfach und weltweit praktiziert werden auf diese Art und Weise Finanz- und Immobilienkrisen produziert, zuletzt 2008.

Die Wohnungsgenossenschaft Ölberg eG hat bereits versucht, diese Immobilie zu erwerben und einer Nutzung zuzuführen, sah sich aber mit einer überzogenen Kaufpreisforderung konfrontiert. Sie machte dann das Angebot, für das Haus Zwischennutzungen zu organisieren, damit durch eine Nutzung die weitere Verwahrlosung verhindert werden kann.

Vielfache Anfragen an den Verein „Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.“, ob man das Ladenlokal nutzen könnte, machen deutlich, dass es einen Bedarf nicht nur für Wohnraum gibt, sondern ebenso für Ladenlokale. Eine Nutzung durch kreative Akteure, Sozialinitiativen oder kleine Einzelhändler würden alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ölbergs begrüßen.

Obwohl das denkmalgeschützte Haus an der Schaufensterfront erhebliche Schäden aufweist und nicht wirklich verkehrssicher ist, ist die Stadt Wuppertal bisher nicht tätig geworden. Das Gebäude sei verkehrssicher, so das Bauordnungsamt der Stadt. Auch die zunehmende Verwahrlosung und das damit verbundene negative Erscheinungsbild für diesen zentralen Platz des Ölbergs machen der Stadt Wuppertal zwar Sorgen, handlungsfähig sieht sie sich aber nicht.

Der Verein „Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.“ fordert die Stadt Wuppertal auf, alle gesetzlichen Mittel auszuschöpfen, um die Eigentümer entweder zur Bewirtschaftung oder zum Verkauf zu einem bereinigten Wert zu zwingen. Städte wie Bremerhaven oder Gelsenkirchen, machen es vor. Die marode Haushaltssituation der Stadt Wuppertal ist kein Argument für Tatenlosigkeit. Die soziale Entwicklung in unseren Quartieren und Kommunen darf nicht dem internationalen Finanzkapital überlassen werden.

Vorstand des Vereins “Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.”
Wuppertal, 31.8.2014

Kinder-Aktions-Woche auf dem Schusterplatz

Einladung-Aktionswoche 2014Die Kinder-Aktions-Woche auf dem Schusterplatz in Wuppertal feiert in diesem Jahr ihren 5. Geburtstag. Einmal pro Jahr, in der ersten oder letzten Sommerferienwoche, gestaltet die Kirche auf dem Ölberg ein buntes Ferienprogramm für Kinder. Die Spielaktionen finden nachmittags bei schönem Wetter direkt auf dem Schusterplatz statt, und bei Regenwetter in der Kirche auf dem Ölberg, Rolandstraße 15, Wuppertal-Elberfeld.

In den letzten Jahren nahmen täglich bis zu 100 Kinder daran teil. Es wird erst ein täglich unterschiedlich gestaltetes Vorprogramm angeboten wie beispielsweise: eine Hüpfburg, basteln, Spielparcours, Rollenrutsche, Bobby Car-Rennen, Kinderschminken usw. Und anschließend werden im Plenum Wettspiele gemacht, Lieder gesungen und ein Puppenstück vorgespielt. Für die Eltern ist auch bestens gesorgt, sie dürfen kostenlos einen Kaffee trinken und ein Stück Kuchen bekommen.

Die ganze Woche ist für die Kinder kostenlos und wird über Spenden hauptsächlich vom Veranstalter, der Kirche auf dem Ölberg, Rolandstraße 15 in Wuppertal Elberfeld getragen. Weitere Unterstützer sind: Sparkasse Wuppertal, AOK, Toys Company.

Ölbergfest 2014 – ölbergisch keiner wie wir!

BANNER.inddDas Ölbergfest ist vorbei und war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Mehr noch als in der Vorjahren haben sich Nachbarn und Nachbarinnen in unterschiedlichster Form am Fest beteiligt. Das freut uns besonders, weil wir uns im klaren sind, dass wir einen großen Spagat zwischen Nachbarschaftsfest und Stadtfest wagen. Das eine hat das andere aber nicht total verdrängt, im Gegenteil. Und die einzigartige Atmosphäre des Ölbergfestes und auch die Partystimmung ist eine Konsequenz dessen, dass wir unsere Gäste herzlich willkommen heißen und diese sich scheinbar auch willkommen fühlen.

Wir möchten uns bei all denjenigen bedanken, die das Fest möglich gemacht haben. Dazu gehören die Sponsoren, die Verantwortlichen für die verschiedenen Tanzareas und Bühnen, die Handwerker und Helfer, die in vielen Bereichen tatkräftig mit angepackt haben und natürlich ganz besonders allen Nachbarn und Nachbarinnen, die mit ihrer Anwesenheit, ihren Tischen und Stühlen, ihren Sofas und kulinarischen Köstlichkeiten dem Fest die besondere Atmosphäre eingehaucht haben.

Wir freuen uns, dass das Ölbergbecherkonzept, welches wir vor zwei Jahren eingeführt haben, um Müll und Glasbruch und eine daraus resultierende Verletzungsgefahr einzuschränken, dieses Mal voll aufgegangen ist. Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit mit den städtischen Stellen, mit der Feuerwehr und der Polizei, um dieses Fest – auch in Sicherheitsfragen – gründlich vorzubereiten. Auch hier allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

Wir danken auch allen Gästen, die dazu beigetragen haben, dass es trotz des großen Andranges ein super friedliches und freundliches Fest geworden ist. Wir danken den Anwohner/innen für die Toleranz und Gastfreundschaft. Leider gibt es bei solchen Anlässen auch immer wieder Leute die über die Stränge schlagen. Sollte sich jemand dadurch belästigt gefühlt haben, tut uns das sehr leid. Wir wollen uns aber von diesen „Ausfällen“ nicht die Lust am gemeinsamen Feiern nehmen lassen.

Wir lassen die Diskussionen und Kritiken, die zur Zeit kursieren, nicht an uns abprallen und werden sie bei den Planungen für das nächste Fest nicht außer Acht lassen. Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung gilt es viele Abwägungen zu treffen.

Das Ölbergfest 2014 spornt uns an, auch 2016 wieder auf den Berg einzuladen. Die unzähligen positiven, ja begeisterten Reaktionen liefern dafür die Basis. Wir meinen, dass auch das Fest 2014 dem Anspruch gerecht geworden ist, zu den schönsten Stadtfesten in Wuppertal zu gehören.

Ölbergisch eben.

Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.

Wuppertal, 8.5.2014

Ölbergfest 2014 – Ein besonderes Dankeschön

AWG_ESWWir danken allen Sponsoren für Ihre Unterstützung. Und viele haben mehr gegeben als Geld (welches wir dringend brauchten, um das Fest zu bezahlen). Ganz persönlich ist es mir aber ein Anliegen, den Kollegen von der AWG und ESW zu danken. Ich habe selten eine so hilfbereite und freundliche Truppe erlebt. Hier hatten wir das Gefühl, dass man alles tun würde, damit das Fest ein Erfolg wird. Bei jedem Beteiligten. Natürlich geht einem das Herz auf, wenn man sonntags nach dem Fest den Müll zusammenfegt und dann die Kehrmaschiene um die Ecke kommt. Aber jeder, ob am Telefon oder am Lieferwagen, hat Herzlichkeit vermittelt und war bemüht plötzlich auftretende Probleme für uns zu lösen. Respekt. Danke. Uwe Peter – Ölbergfestkoordination