Ölberger Quartiersfonds jetzt am Start

Finanzierung für den Erwerb von Gründerzeitimmobilien, Collage Thomas Weyland webEndlich ist es soweit: die Erträge aus der Ver­mi­etung von Stellplätzen wird an soziale und kul­turelle Pro­jekte auf dem Ölberg aus­geschüt­tet. Bis zum 15. Mai kön­nen Pro­jekte im sozialen und kul­turellen Kon­text for­muliert und beantragt wer­den. Ende Mai/Anfang Juni wird sich dann eine Jury aus Men­schen, die auf dem Ölberg wohnen und/oder arbeiten, tre­f­fen, um über die Pro­jekte zu beraten. Lesen Sie hier mehr zu den Kri­te­rien für eine Förderung und zum Ablauf der Antrag­stel­lung: Ölberger Quartiers­fonds

Freitag, 27. März Ölbergmarkt

Frische Eier web Oster 2Die Ölbergmarkt vor Ostern! Hel­mut hat daher natür­lich viele Ostereier dabei. Die kann man auch von hier aus mit in den Osterurlaub nehmen.
Und: David Niepen­berg präsen­tiert den ersten Spargel, dem er hab­haft wer­den kon­nte. Wahrschein­lich ein gelun­gener Auf­takt zur Spargel­sai­son. Pro­biert doch selbst.
Und auch Harry und Lioba haben sich bes­timmt zu Ostern was ein­fallen lassen. Kommt und schaut selbst.
Nach wie vor möchten wir den Appell an Sie und euch alle wieder­holen, den Ölbergmarkt wirk­lich zu nutzen, zum Einkaufen aber auch um Leute zu tre­f­fen.
Helft mit, dass unser Quartier auch durch den Ölbergmarkt so lebendig bleibt.
Es wäre schön, wenn wir im April 2016 das zehn­jährige Jubiläum feiern kön­nten …
Hier alle Ter­mine in 2015:
10.4., 24.4., 8.5., 22.5., 5.6., 19.6., 3.7., 17.7., 31.7., 14.8., 28.8., 11.9., 25.9., 9.10., 23.10., 6.11., 20.11., 4.12., 18.12.

Der Viertelsprecher am 26.3. …

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Foto: Christoph Schönbach

… zum zweiten Mal im Mirker Quartier an der Treppe vom Mirker Bahn­hof.
Er ist ein Sprachrohr für Nachrichten, Mit­teilun­gen, Botschaften und Anzeigen aus dem Mirker Quartier. Er ver­li­est, was man immer schon mal allen mit­teilen wollte, sich aber nicht getraut hat. Oder er kann mit­teilen, dass Marie Müller ein Teeser­vice zu ver­schenken hat. Oder er kann eine Liebe­serk­lärung ver­lesen. Oder er kann jeman­den zu einem Ren­dezvous ein­laden und das Erken­nungsze­ichen mit­teilen. Er kann berichten, dass es etwas tolles Neues in der Nach­barschaft gibt, aber auch wo Kri­tik ange­bracht ist. Er kann Ver­schönerungsvorschläge ver­lesen oder auf Aktio­nen hin­weisen.
Zum zweiten Mal kommt der Vier­tel­sprecher am 26. MÄRZ 2015 18:00 Uhr an die Treppe vom Mirker Bahn­hof, um dort dem Vier­tel eine Stimme zu geben.
Ganz wichtig: bis dahin wer­den Nachrichten, Mit­teilun­gen und Anzeigen gesam­melt: Am Mirker Bahn­hof hängt ein Briefkas­ten und in der Alten Feuerwache nimmt Eva Som­rei Botschaften ent­ge­gen. Sie ver­mit­telt auch eine „Anstattschreiberin“, wenn man nicht sel­ber etwas auf­schreiben kann (Kon­takt in der Alten Feuerwache)
Wie war’s beim ersten Mal. Schauen Sie hier: viertelsprecher.wordpress.com/22-januar-15/

Deine Gedanken zum Ölberg

In der Nordstadt-Broschüre 2014/2015 hat Stephanie A. Bley mit dem Artikel „Ölberg , mon amour“ ihre per­sön­liche Sichtweise auf die Sit­u­a­tion  in der Nord­stadt beschrieben. Den Artikel könnt Ihr auch HIER lesen. Wir wür­den uns auch über Eure Sicht auf unser Quartier freuen. Was läuft gut? Wie fühle ich mich hier aufge­hoben? Was sind die Stolper­steine? Dafür ist dieser Block gedacht. Weit­er­lesen

Umfrage Ölbergfest 2014

Das Ölbergfest wagt einen großen Spa­gat zwis­chen einem Nach­barschafts­fest und sehr stark besuchtem Stadt­fest. Uns ist es wichtig zu wis­sen, wie Euch das Ölbergfest gefallen hat, was verbesserungswürdig ist oder auch was gar nicht mehr so weiter geht. Sagt uns die Mei­n­ung! Dieses ist eine anonyme Umfrage, bitte keine per­sön­lichen Kon­tak­t­in­fos rein­schreiben. Wir wer­den das Ergeb­nis veröf­fentlichen. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass wir uns nicht auf konkrete Fra­gen zurück­melden können.

Wo wohnst du?

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Wie lange hast du ca. das Ölbergfest 2014 besucht?

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Wann hast du das Fest besucht?

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Hat­test du einen Stand auf dem Fest?

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Wie hat dir das Ölbergfest 2014 gefallen? Schul­noten bitte…

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Die Besucherzahl war meistens…

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Wie sicher hast du dich auf dem Fest gefühlt? Schulnoten.…

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Wie bew­ertest Du die Vielfalt des Ange­botes an Speisen und Getränken? Schulnoten…

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War die Anzahl der Verkauf­sstände mit Ange­boten von Speisen und Getränken für dieses Fest angemessen?

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Wie fan­d­est du das Ange­bot der Büh­nen? Schulnoten…

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Wie fan­d­est du die Tanzareas?

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Die Tan­zar­eas sind eine Bere­icherung für das Ölbergfest?

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Wie fan­d­est Du die Kinderarea?

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Mit der Umfrage kön­nen nur einige The­men erfasst und aus­gew­ertet wer­den. Uns inter­essiert aber auch, was abseits dieser The­men liegt. Wir öff­nen deshalb hier Weit­er­lesen

Nordstadtbroschüre – Firmenporträt: schmuckschmiede ramona weinert

In loser Folge veröf­fentlichen wir vorab Fir­men­porträts aus der neuen Nord­stadt­broschüre, damit Ihr Wei­h­nachten nicht mit leeren Hän­den nach Hause kommt:

Schmuckschmiede
Ramona Wein­ert

Broschüre_11-12

Löten, feilen, treiben, häm­mern – man kann durch die großen Schaufen­ster gut zuschauen, wenn die Gold­schmiedin Ramona Wein­ert oder auch ihre Kursteilnehmer/innen aus rohem Mate­r­ial schönes Geschmeide entste­hen lassen. „Mein Schmuck ist leicht aus­ge­fallen, dezent auf­fäl­lig und ein­fach zeit­los.“, beschreibt Ramona Wein­ert ihre Pro­dukte. Denen gibt sie mit alten Tech­niken und frischen Ideen eine unver­wech­sel­bare Form. In Abend– und Woch­enend­kursen ver­mit­telt sie ihre langjährige Erfahrung. Und wenn zwei Men­schen mit Schmuck ein Zeichen ihrer Ver­bun­den­heit set­zen wollen, bietet sie spezielle Part­nerkurse an. Die Schmuckschmiede Ramona Wein­ert – ein Schmuck­stück für den Ölberg.

Char­lot­ten­straße 13 42105 Wup­per­tal Tel: 0202/42 99 22 21 Fax: 0202/76 95 018 Mobil: 0177/35 43 404 Di, Mi, Sa: 10–14 Uhr Do: 15–19 Uhr Gold­schmiedekurse Ter­min nach Absprache ramoweinert@web.de www.ramonaweinert.de

Nordstadtbroschüre – Firmenporträt: oelberger taschenmanufaktur

In loser Folge veröf­fentlichen wir vorab Fir­men­porträts aus der neuen Nord­stadt­broschüre, die bere­its im Druck ist und noch im Dezem­ber in die Verteilung gehen soll.

oel­berger taschen­man­u­fak­tur
Sil­via Werner

Broschüre_11-12

Der Name ist eine Liebe­serk­lärung an den Ölberg, eine Ver­beu­gung vor dem Vier­tel, in dem ich lebe und arbeite.“ Sil­via Werner führt die wohl einzige Unternehmung, die den Ölberg in ihrem Namen trägt. Seit mehr als fünf Jahren fer­tigt sie Taschen an, seit Okto­ber 2011 in ihrem neuen Ate­lier und Laden­lokal, Indi­vidu­elle Einzel­stücke nach Maß. Aus wieder ver­w­ert­baren, stra­pazier­fähi­gen Mate­ri­alien, wie Feuer­wehrschläuchen, Sicher­heits­gurten oder The­ater– und Ver­anstal­tungs­ban­ner. Die Geschichte dahin­ter? Die studierte Mod­edesignerin hat eine Lei­den­schaft für Taschen, ein Faible für Indus­trie­ma­te­ri­alien. „Jetzt mache ich genau das, was ich immer schon wollte – ich entwerfe und fer­tige Taschen die so indi­vidu­ell sind wie Ihre Träger.“ Sil­via Werner lächelt. „Unser kleines Unternehmen entwick­elt sich zur ber­gis­chen Kultmarke!.“

Marien­str. 46 42105 Wup­per­tal Tel: 0202/29 99 30 70 Mobil: 0174/16 44 184 Öff­nungszeiten: Mo 11–18:30 Di geschlossen Mi, Do, Fr 11–19, Sa 11–14 und nach Vere­in­barung silvia.werner@oelberger-taschenmanufaktur.com www.oelberger-taschenmanufaktur.com

Nordstadtbroschüre – neues Firmenporträt: Schmuckcouture

In loser Folge veröf­fentlichen wir vorab Fir­men­porträts aus der neuen Nord­stadt­broschüre, die bere­its im Druck ist und noch im Dezem­ber in die Verteilung gehen soll.

Schmuck­cou­ture
Manu Schiessl

Schmuckcouture

Manu Schiessl häkelt. Nicht irgend­was, son­dern Ringe aus feinen Sil­ber­drähten. Manu Schiessl ist näm­lich Sil­ber– und Gold­schmiede­meis­terin und betreibt seit 2011 den Laden Schmuck­cou­ture direkt neben der Met­zgerei Son­nen­schein auf der Hochstraße. Ihr Ange­bot ist vielfältig: Trau­ringe na klar, Repara­turen und Anpas­sun­gen ebenso, aber ihre „Liebe“ gilt den Steinen. Dem Uwarowit zum Beispiel. So ungewöhn­lich sein Name, so unglaublich inten­siv sein Grün. Oder naturbe­lasse­nen Schneekristallen, an deren Ober­flächen­struk­tur man sich nicht sattse­hen mag. Aus diesen fer­tigt sie Unikatschmuck, vorge­fer­tigte Gussteile lehnt sie bei ihren Arbeiten prinzip­iell ab. Trotz­dem muss es nicht teuer sein. In der Schmuckschmiede wer­den auch Work­shops ange­boten, wenn Paare ihre Ringe sel­ber „schmieden“ oder Einzelper­so­nen auf die Erfahrung der staatl. geprüften Gestal­terin zurück­greifen wollen. Am Ende steht der fer­tige Schmuck, immer eine Über­raschung wert.

Hochstraße 43a, 42105 Wup­per­tal
Tel: 0202/31 90 16 22, Fax: 0202/31 90 16 23.
www.schmuckcouture.com
manu.schiessl@gmx.de

Aktuelle Ausstel­lung: „Schneekristalle“
Aussergewöhn­lichen Edel­stei­n­unikate sowohl als Roh­ma­te­r­ial als auch in vol­len­de­ter Form.

 

 

Adventsmarkt auf dem Schusterplatz

Adventsmarkt Schuster 2010 webAuch dieses Jahr findet wieder der Advents­markt auf dem Schus­ter­platz statt. Der Wei­h­nachts­mann hat sich schon angekündigt …
Son­ntag, 14.12. von 14:00 bis 18:00 Uhr
Es gibt kleine und feine Sachen, Selb­st­ge­back­enes, Selb­st­ge­bratenes, Selb­s­thergestelltes …
Wer mit­machen will, meldet sich unter 0176–32268415.

 

Hausbesetzung in der Marienstraße

Hausbesetzung_August2014.

 

 

 

 

 

 

 

Erk­lärung der  Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V.

„Endlich ist das Haus mal besetzt wor­den …“
Am 30.8. in den Abend­stun­den wurde in der Marien­straße auf dem Ölberg in der Elber­felder Nord­stadt das Haus mit der Nr. 41 von 7 jun­gen Leuten besetzt. Sie woll­ten damit auf den lan­gan­dauern­den Leer­stand aufmerk­sam machen und forderten, dass das Haus ebenso gut als soziokul­turelles Zen­trum bzw. als Willkom­men­sort für Flüchtlinge dienen könnte.

Damit wurde auf einen Miss­stand aufmerk­sam gemacht, der vie­len Bewohn­ern und Bewohner­in­nen des Ölbergs seit langem ein Dorn im Auge ist.Noch in der Nacht wurde das Haus durch einen unver­hält­nis­mäßi­gen Ein­satz der Polizei mit drei Hun­dertschaften wieder geräumt. Die Bewohner und Bewohner­in­nen des Ölbergs sahen sich die ganze Nacht hin­durch einem Belagerungszu­s­tand durch die Polizei ausgesetzt.

Hier wird eine Immo­bilie herun­tergewirtschaftet, weil die Eigen­tümer Teil des inter­na­tionalen Finanzkap­i­tals sind, die keinen Bezug zu den konkreten Leben­sum­stän­den in unseren Quartieren und Kom­munen haben. Immo­bilien sind hier nur Ver­schiebe­masse in Bilanzen und Ren­dite­berech­nun­gen. Jede andere Dimen­sion von Eigen­tum, etwa soziale Verpflich­tun­gen gegenüber der Gesellschaft, wie sie unser Grundge­setz vor­sieht, wird völ­lig aus­ge­blendet. Konkret gehört diese Immo­bilie der DDT 38. VV GmbH, die über zwei weit­ere Immo­bilien­zweck­ge­sellschaften eine Tochter der insol­ven­ten Treve­ria Immo­bilien­hold­ing ist.

Das Ergeb­nis ist, dass die Haupt­gläu­biger, die ABN AMRO Trustees LTD mit Sitz in Lon­don nun fak­tisch Eigen­tümer der Immo­bilie ist und sie durch eine Düs­sel­dor­fer Ver­wal­tungs­ge­sellschaft mehr schlecht als recht ver­wal­ten lässt. Ein Bewirtschaf­tungs– oder Verkauf­s­in­ter­esse besteht nicht. Nach jet­zigem Stand steht die Immo­bilie mit 140.000 € in der Bilanz, weit über ihrem tat­säch­lichen Mark­twert, der höch­stens bei 50.000 € liegen dürfte. Bei einem Verkauf würde also der Gläu­biger, die ABN AMRO einen Ver­lust real­isieren. Dementsprechend lässt man lieber die Immo­bilie vergam­meln, um Bilanzen zu schö­nen. Mil­lio­nen­fach und weltweit prak­tiziert wer­den auf diese Art und Weise Finanz– und Immo­bilienkrisen pro­duziert, zuletzt 2008.

Die Woh­nungsgenossen­schaft Ölberg eG hat bere­its ver­sucht, diese Immo­bilie zu erwer­ben und einer Nutzung zuzuführen, sah sich aber mit einer über­zo­ge­nen Kauf­pre­is­forderung kon­fron­tiert. Sie machte dann das Ange­bot, für das Haus Zwis­chen­nutzun­gen zu organ­isieren, damit durch eine Nutzung die weit­ere Ver­wahrlosung ver­hin­dert wer­den kann.

Vielfache Anfra­gen an den Verein „Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V.“, ob man das Laden­lokal nutzen kön­nte, machen deut­lich, dass es einen Bedarf nicht nur für Wohn­raum gibt, son­dern ebenso für Laden­lokale. Eine Nutzung durch kreative Akteure, Sozialini­tia­tiven oder kleine Einzel­händler wür­den alle Bewohner­in­nen und Bewohner des Ölbergs begrüßen.

Obwohl das denkmalgeschützte Haus an der Schaufen­ster­front erhe­bliche Schä­den aufweist und nicht wirk­lich verkehrssicher ist, ist die Stadt Wup­per­tal bisher nicht tätig gewor­den. Das Gebäude sei verkehrssicher, so das Bauord­nungsamt der Stadt. Auch die zunehmende Ver­wahrlosung und das damit ver­bun­dene neg­a­tive Erschei­n­ungs­bild für diesen zen­tralen Platz des Ölbergs machen der Stadt Wup­per­tal zwar Sor­gen, hand­lungs­fähig sieht sie sich aber nicht.

Der Verein „Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V.“ fordert die Stadt Wup­per­tal auf, alle geset­zlichen Mit­tel auszuschöpfen, um die Eigen­tümer entweder zur Bewirtschaf­tung oder zum Verkauf zu einem bere­inigten Wert zu zwin­gen. Städte wie Bre­mer­haven oder Gelsenkirchen, machen es vor. Die mar­ode Haushaltssi­t­u­a­tion der Stadt Wup­per­tal ist kein Argu­ment für Taten­losigkeit. Die soziale Entwick­lung in unseren Quartieren und Kom­munen darf nicht dem inter­na­tionalen Finanzkap­i­tal über­lassen werden.

Vor­stand des Vere­ins “Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V.“
Wup­per­tal, 31.8.2014