Das Ölbergfest am kommenden Samstag, den 16. Juni

Das Ölbergfest 2018 von 15 bis 24 Uhr – vom Nach­barschafts­fest zum größten Street Dance Fes­ti­val Deutsch­lands and vice ver­sa

Am Sam­stag startet das 8. Ölbergfest in der Elber­felder Nord­stadt, eines der beliebtesten Stadt­teil­feste Wup­per­tals. Die Marien- und einige Seit­en­straßen und Plätze ver­wan­deln sich in eine aut­ofreie Zone mit viel Spaß, Musik, Kul­tur und inter­na­tionalen Spezial­itäten. Haupt­pro­gramm­punkt: Nach­barschaften feiern. Fast 50 Stände mit nach­barschaftlichen und/oder infor­ma­tivem Ange­bot brin­gen Leben auf die Straße. Ergänzt von 60 Stän­den mit inter­na­tionalen Speisen und Getränken: von veg­an bis Kur­dis­tan! Dazu kom­men ins­ge­samt 12 Areas und Büh­nen mit einem vielfälti­gen Pro­gramm. Laut, leise, schräg, mit und ohne vii­iel Bass, für groß und klein — für jede/n ist was dabei. »Hier kann man sich das laufend aktu­al­isierte Pro­gramm anschauen.

Seit Jahren wird für die kleinen Gäste eine beson­dere Kinder­area in der Schus­ter­straße ange­boten. Die ist es nicht ganz so lär­mig und trube­lig, wiewohl mit viel Spaß und Aktion ver­bun­den. Die WSW bietet sog­ar eine spezielle Ölbergfest-Kinder­ral­ley an.

Auch wenn manche schon ver­laut­en lassen, dass das Ölbergfest inzwis­chen zu einem von Deutsch­lands größten Street Dance Fes­ti­vals gewor­den wäre, es ist und bleibt ein Fest, bei dem sich der Ölberg mit seinen tollen Bewohner/innen feiert und das wie immer um 23 Uhr seinen Schlusspunkt mit einem großar­ti­gen Feuer­w­erk set­zt.

Am näch­sten Tag wird aufgeräumt. Macht mit, helft mit! Aber als erstes gilt:
Sam­stag, 16. Juni 18, ab 15 Uhr: Wir feiern den Ölberg – aut­ofrei!

Bitte beacht­en: Auf der gesamten Marien­straße und der Schnei­der­straße darf an diesem Tag nicht geparkt wer­den. Viele Seit­en­straße und Hin­ter­höfe sind an diesem Tag nicht erre­ich­bar. Infos hier unter » www.nord-stadt.de/parken

Unsere Nachbarn: Anke Reichert

Wir fühlen uns von Ihnen bere­ichert“  – Das kriegt Anke Reichert öfter zu hören, vor allem von ihrer Ver­mi­eterin, die sehr glück­lich zu sein scheint, dass die Hob­by-Schnei­derin ihr kleines Ate­lier auf der Marienstraße/Ecke Dorotheen­straße eröffnet hat. Mit dem, was das Schaufen­ster erzählt, würde man Anke Reichert allerd­ings eher in der Haute Cou­ture ver­muten statt in der Hob­by-Ecke.

Es ist wirk­lich bere­ich­ernd, so die Pas­san­ten, dass ein weit­eres staub­blindes Schaufen­ster hier oben zum Leben erweckt wurde. Dabei, so Anke Reichert, sei es ihr erst­mal komisch vorgekom­men hier zu sitzen, nach allen Seit­en hin offen. Denn ursprünglich suchte sie gar kein Geschäft, son­dern nur einen Arbeit­sraum. „Ich kam mir anfangs ein wenig beobachtet vor, so, als wenn Fremde plöt­zlich in meine Woh­nung star­ren wür­den. Eigentlich ist das hier doch nur mein kleines Schnei­derz­im­mer“, lacht die 48-Jährige. Sie wollte mehr Platz zu Hause, das Ate­lier aus­lagern und als sie eines Tages zufäl­lig sah, wie das Laden­lokal bei ihr um die Ecke aus­geräumt wurde, fragte sie nach, bekam eine gute Antwort und beschloss einzuziehen. Das war vor knapp drei Jahren.

Anke Reichert ist gel­ernte Wer­be­fo­tografin und war jahre­lang Mithin­hab­erin des Wer­be­fo­to­stu­dios Spit­zlicht in der Vil­la Media. Nach der Geburt ihres Sohnes vor 13 Jahren war die Vere­in­barkeit von Kind und Beruf schwierig und sie beschloss, sich einen Job mit geregel­teren Arbeit­szeit­en zu suchen. So wurde sie vor elf Jahren Buch­hal­terin in ein­er Fir­ma für Ver­anstal­tung­stech­nik, eben­falls ein Job, der ihr großen Spaß macht und der die per­fek­te Ergänzung zu ihrem Hob­by darstellt: dem Schnei­dern ziem­lich exk­lu­siv­er Damen-Out­fits.

Ich hab schon immer genäht“, erk­lärt die Auto­di­dak­tin, „als Jugendliche auf Mut­ters Näh­mas­chine. Und immer nur das, was mir ger­ade in den Sinn kam.“ Dafür schaut sie im Inter­net oder in Zeitun­gen nach Schnit­ten, sucht Stoffe und Acces­soires wie Pail­let­ten oder beson­dere Gar­ne für Ziernähte in entsprechen­den Geschäften. „Eigentlich zahle ich drauf“, erzählt Anke Reichert. Denn für einen Par­ka oder einen Blaz­er braucht sie schon mal bis zu 30 Stun­den, für eine Bluse zwis­chen zwei und zehn Stun­den, je nach Aufwand. Von dem, was sie für eine exk­lu­sive Klam­otte bekommt, kann die Ölberg­erin, wenn über­haupt, ger­ade ein­mal die Unkosten für das hochw­er­tige Mate­r­i­al deck­en. Aber wie gesagt, sie macht es aus Grün­den, aus denen andere ein Buch lesen, kochen oder Bilder malen, eben just for fun. Und das soll auch mit dem Laden so bleiben: keine Auf­tragsar­beit­en, keine Um- und Änderungss­chnei­dereien, keine Kollek­tio­nen, kein Druck, keine Verpflich­tung. „Ich will Spaß haben, ein­fach nähen.“ Und das mache sie so gerne für sich allein, dass sie manch­mal fast über­rascht sei, wenn jemand den Laden betrete, erk­lärt sie augen­zwinkernd.

Kein Klei­dungsstück gibt es bei Anke Reichert dop­pelt, wenn jemand kommt, der etwas haben möchte, muss es eben passen, denn auch nach­nähen in ver­schiede­nen Größen tut sie ihre Sachen nicht. Manche hät­ten deshalb Berührungsäng­ste here­inzukom­men, weil es ihnen unan­genehm sei, nichts zu kaufen. „Das ist natür­lich Unsinn, denn bei mir etwas zu find­en, dass gefällt und passt, ist eben schwierig. Das ist mir schon klar.“ Ihr Sohn hat da kein Prob­lem. Er ist stolz auf seine Mut­ter und zeigt seinen Kumpels nach der Schule gerne mal Mamas Laden.

Neben Damen-Män­teln, Hosen, Oberteilen und Klei­dern näht Anke Reichert  aus­ge­fal­l­ene Rück­säcke, Shop­per oder Hand­taschen, für die sie alte Luft­ma­tratzen und Wolldeck­en wiederver­w­ertet. Auch Strickar­beit­en wie Schals und Kos­metik-Täschchen find­et man bei ihr. Oder die ein oder andere aus­ge­fal­l­ene Hals­kette, die sie auf Trödelmärk­ten erste­ht und mit denen sie ihren Laden und sich selb­st schmückt. „Ich trage meine Sachen natür­lich selb­st und schnei­dere sie deshalb auch so, dass sie ein­er Frau mit nor­maler Fig­ur passen.“

Der Name des Labels ist übri­gens als Wort­spiel in Anlehnung an ihren Vater B. Reichert ent­standen, was diesen sehr gefreut hat.

Jen­nifer Abels

Geöffnet ist “bere­ichert“ in der Dorotheen­straße 1 (Ecke Marien­straße) immer mon­tags, mittwochs und fre­itags von 15 – 18 Uhr. Und am 16.6. hat Anke Reichert als lei­den­schaftliche Ölberg­erin ihren Laden im Rah­men des Ölbergfestes natür­lich auch für die Nach­barschaft geöffnet.

Ölbergfest-Frikadellenkurs am 17. Mai

Wichtig! Am Don­ner­stag find­et im Luther­s­tift der soge­nan­nte Ölbergfest-Frikadel­lenkurs statt. Das ist eine kosten­freie Ver­anstal­tung, in der über alle wichti­gen The­men informiert wird, die mit der Abgabe von Speisen und Getränken auf dem Ölbergfest zu tun haben. Es sind Vertreter der Lebens­mitt­telüberwachung und der Feuer­wehr anwe­send, so dass es kom­pe­tente Gesprächspart­ner gibt. Jede/r kann daran teil­nehmen. Verpflich­t­end ist diese Ver­anstal­tung für alle, die auf dem Ölbergfest 2018 Speisen und Getränke verkaufen wollen. Ohne Kurs kein Stand!
Luther­s­tift, 17.5.2018, 19:30 Uhr im großen Saal, Dauer ca 1 1/2 Stun­den

 

Wie man sich bettet …  Berg-Werken mit der Schreinersuse

Fichte oder Tanne, 4 cm oder 6 cm Durchmess­er?  Ich ste­he mit Schreiner­in Susanne Schmidt im Bau­markt. Wir brauchen Holz, gutes Holz, denn wir wollen mein neues Bett bauen. Auf meter­ho­hen Regalen türmt sich Bauholz in unter­schiedlichen Farbtö­nen, Län­gen und Bre­it­en. Ich deute auf einen Stapel Lat­ten, die hochkant in einem Regal lehnen. Susanne Schmidt zieht eine her­aus, stellt ein Ende auf den Boden, kneift ein Auge zusam­men und führt das andere Ende vors geöffnete Auge. „Ver­zo­gen“, brummt sie, nimmt die näch­ste Lat­te, prüft erneut.

Susanne Schmidt ist die Schrein­er­suse. In ihrem Laden mit angren­zen­der Werk­statt in der Gertru­den­straße auf dem Wup­per­taler Ölberg fer­tig sie seit zwei Jahren  Weit­er­lesen

Einfach süß: Waffeln und gefrorener Joghurt in der Marienstraße

Im ‘Chou­C­hous‘ auf der Marien­straße gibt es für die Wup­per­taler seit dem Som­mer leckere Joghurt- und Waf­fel-Kreatio­nen. Weil die Betreiber dazu noch richtig sym­pa­this­che Leute sind, gibt es die nette Unter­hal­tung gle­ich dazu, „on top“ sozusagen. Wie die Schoko­lade auf dem gefrore­nen Joghurt.

Frozen Yogurtist seit ein paar Jahren der Eis-Ren­ner unter hip­pen und gesund­heits­be­wussten Men­schen. Denn der gefrorene Joghurt ist nicht nur leck­er, son­dern auch kalo­rien­arm. Blöd nur, wenn man die fett- und zuck­er­arme Alter­na­tive zu Speiseeis mit so genan­nten Top­pingszu abso­lut köstlichen Kalo­rien­bomben steigern kann. Im ChouChous(französisch für „Süße“, „Liebling“, „Schätzchen“), einem net­ten kleinen Café in der Marienstraße/Ecke Brunnes­traße, kön­nen Lieb­haber seit Juni let­zten Jahres ihren gefrore­nen Joghurt mit mehr als 30 Top­pings auf­motzen: Neben frischem Obst, Nüssen Weit­er­lesen

Ölbergfest 2018 — Mitmachen!

Das Mit­mach-Info für das Ölbergfest 2018 wurde ab dem 26. April an alle Haushalte verteilt. Wen Du keins bekom­men hat: » hier kannst Du es herun­ter­laden.

Wir freuen uns über einen guten Rück­lauf und hof­fen, dass es viele inter­es­sante, gemütliche, leckere und orig­inelle Anmel­dun­gen gibt.

Lass Dein­er Phan­tasie freien Lauf!

Der Bewer­bungss­chluss für den Verkauf von Speisen und Getränken ist am 27. April abge­laufen. Es wer­den keine weit­eren Bewer­bun­gen mehr berück­sichtigt!

Wenn Du noch einen nach­barschaftlichen Stand machen möcht­est (z.B. Stüh­le und Tis­che vor Deine Haustür stellen) ste­hen Dir noch alle Türen offen! Du kannst Dich damit noch am 11. Mai von 16 bis 20 Uhr in den Räum­lichkeit­en des Stadt­teilser­vices, Marien­str. 5, reg­istri­eren lassen. Die Anmel­dung und der Stand­platz sind kosten­frei.

Das Meer sehen — Ferienfahrt für Ölbergkinder

Aufruf zur Unter­stützung ein­er Herb­st­fe­rien­fahrt von der Grund­schule Marien­straße (noch 34 Leute, die 50 € geben und die Fahrt ist in trock­e­nen Tüch­ern, also macht hinne):

Viele unser­er Kinder waren noch nie im Urlaub und haben noch nie das Meer gese­hen. Wir sind der Mei­n­ung, dass bedürftige Kinder aber in der Freizeit nicht aus­geschlossen wer­den dür­fen. Aus diesem Grund möcht­en meine Schul­sozialar­bei­t­erin und ich diesen Kindern in unseren Herb­st­fe­rien 2018 eine Freizeit auf ein­er Nord­seein­sel anbi­eten. Wir machen das ehre­namtlich in den Ferien und tra­gen unsere Kosten selb­st. Mit­fahren dür­fen, sollen nicht nur Kinder unser­er Schule, son­dern wir wären auch bere­it Grund­schulkinder ander­er Schulen im Stadt­teil mitzunehmen. Es soll eine sportliche und sehr bewe­gung­sori­en­tierte Fahrt wer­den, in der die Kinder viele Sportarten ken­nen­ler­nen. Meine Schul­sozialar­bei­t­erin und ich besitzen diverse Train­er­scheine in unter­schiedlichen Sportarten. Wir möcht­en eine Verbindung schaf­fen, die Sport, Urlaub und gesellschaftliche Teil­habe verbindet und zwar für Kinder, die son­st nicht die Möglichkeit haben, so was zu erleben.” Andrea Opper­mann. Weit­ere Infos: www.betterplace.org/de/projects/59305

Der Berg liest”-Kalender ist da

Jet­zt ist es soweit:
Der Kalen­der mit Bildern vom diesjähri­gen Lese­fes­ti­val “Der Berg liest” ist frisch aus der Druck­erei gekom­men und sehr gut gelun­gen.

An fol­gen­den Verkauf­sstellen kannst Du den Kalen­der gegen 10 € erste­hen:

Chou­C­hous – frozen yogurt & waf­fles
Brun­nen­straße 41, 42105 Wup­per­tal, 0202 51989929
Mo Geschlossen, Di – Fr: 10:00–20:00 Uhr, Sa und So: 12:00–21:00 Uhr

oel­berg­er taschen­man­u­fak­tur
Marien­str. 46, 42105 Wup­per­tal
geöffnet: Mo. 11.00h -18.30h, Di. geschlossen,
Mi. — Fr. 11.00h — 19.00h. Sa. 11.00h — 14.00h

oder im Büro bei Uwe Peter
Schus­ter­straße 59, 42105 Wup­per­tal
0202–3702944  (bitte vorher anrufen, bin nicht regelmäßig im Büro)

Warte nicht bis auf den let­zten Drück­er, es gibt nur eine sehr lim­i­tierte Auflage!

bummeln statt tummeln

bum­meln statt tum­meln. ein ölberg­er wei­h­nachts­bum­mel.
9 dezem­ber ab 11 uhr

gemütlichkeit wird gross geschrieben, vor allem wenn es draussen kalt ist, soll­ten wir drauf acht­en unsere energien zu scho­nen. warum also het­zen, lieber erst­mal set­zen. zum beispiel bei La petite Con­fis­erie, da gibts näm­lich kuchen. wer lieber schallplat­ten, ein neuen man­tel oder eine tasche mag brauch auch nicht lange suchen, Strangeville Records, LIEBESGRUSS und die Oel­berg­er taschen­man­u­fak­tur — Sil­via Wern­er sind direkt nebe­nan.

oder ihr schlen­dert ein­fach gemütlich die strasse lang, André Kern, Hoe­gens Urban­ität und monte veri­ta nehmen euch her­zlichst in emp­fang. auch mal abzuzweigen soll sich lohnen, bei der Schrein­er­suse find­et sich so manch­es zum wohnen.

noch weit­er oben dann am schus­ter­platz bietet die Schmuckschmiede Ramona Wein­ert zwar kein gold­e­nen zah­n­er­satz aber vielle­icht ein ring für euren lieb­sten schatz. dann geht es weit­er auf den rum­melplatz. kein scherz! An diesem tag ist kirmes bei mithandund­herz. eine ecke weit­er runter Bere­ichert man sich munter. am ende gibts ne tombo­la, ist doch klar.

mehr Infos: www.facebook.com/events/1522288187826565/

Nordstadtbroschüre 2018 Anmeldeschluss 30. November

Nord­stadt­broschüre Aus­gabe 13 (2016)

Die Broschüre “alles auf unserem berg”, gemein­hin ein­fach die Nord­stadt­broschüre genan­nt, soll mit Ihrer 14. Aus­gabe Ende Januar/Anfang Feb­ru­ar 2018 erscheinen. Sie stellt ein bre­ites Spek­trum von Handw­erk­er, Gas­tronomen, Dien­stleis­tern und Ini­tia­tiv­en vor. Die Broschüre erscheint seit 14 Jahren und ist für viele Nordstädter/innen ein unverzicht­bares “Who is who”  gewor­den. “Guck doch mal in die Nord­stadt­broschüre” ist oft die Antwort auf die Frage “Kennst du …?”

Für alle, die bei der Broschüre mit­machen wollen, gibt es weit­ere Infos und das Anmelde­for­mu­lar jet­zt auch hier zum Herun­ter­laden. Die Broschüre erscheint in ein­er 10.000 Auflage und wird nach Erscheinen an alle Haushalte in der Nord­stadt kosten­los verteilt.