Ölbergmarkt Freitag, 18. Mai um 14 Uhr

Bei schönem Wet­ter die Nach­barschaft tre­f­fen | den kom­menden Früh­ling genießen | Platz nehmen | Kaf­fee von Julia aus der Petite Con­fis­erie trinken |
bei Creme Eis vor­beis­chauen oder auch bei Chou­C­hous Waf­feln und Frozen Joghurt genießen | die „Ölberg­er Mis­chung“ für die kom­menden Wochen bei Hel­mut kaufen | Und Lio­ba und Har­ry haben mehr als den leck­eren Rosi­nen­stuten | Kommt doch ein­fach vor­bei …

Hier alle Ter­mine in 2018:
1.6., 15.6., 29.6.
13.7., 27.7., 10.8., 24.8., 7.9., 21.9., 5.10., 19.10., 2.11., 16.11., 30.11., 7.12., 21.12.

Umfrage: „Fühlen Sie sich in Wuppertal Zuhause?“

Foto: Jörg Lange

Foto: Jörg Lange

Wir veröf­fentlichen heute gerne eine Umfrage des Zen­trums für Trans­for­ma­tions­forschung und Nach­haltigkeit (Tran­sZent) an Sie und euch.
Das Zen­trum arbeit­et momen­tan an ein­er Studie mit dem Titel: „Fühlen Sie sich in Wup­per­tal Zuhause?”
Im Rah­men eines Uni-Forschung­spro­jek­ts führt das Zen­trum eine Umfrage zu Ihrer per­sön­lichen Sicht auf Ihr Wohn­vier­tel, Wup­per­tal und Ihren gesellschaftlichen sowie kul­turellen Inter­essen durch.
Ihre Antworten wer­den anonymisiert und auss­chließlich für wis­senschaftliche Zwecke ver­wen­det. Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten.
Über Ihre Teil­nahme wür­den sich die Mitarbeiter*innen des Stu­di­en­pro­jek­tes sehr freuen!
Sie dür­fen den Link selb­stver­ständlich gerne teilen und weit­er­ver­schick­en!

Unter fol­gen­den Links find­en Sie sowohl eine deutsche, als auch eine türkische und griechis­che Ver­sion des Frage­bo­gens:
Online-Frage­bo­gen (deutsch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017dt
Online-Frage­bo­gen (türkisch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017tr
Online-Frage­bo­gen (griechisch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017gr

Für Fra­gen zur Studie und den Ergeb­nis­sen ste­ht Ihnen der Stu­di­en­leit­er Herr Dipl.-Psych. Matthias Wan­ner zur Ver­fü­gung:
wanner@uni-wuppertal.de, 0202/ 7475 6423

Matthias Wan­ner & Fabi­an T. Reinken­hoff
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Zen­trum für Trans­for­ma­tions­forschung und Nach­haltigkeit (Tran­sZent)
Cen­ter for Trans­for­ma­tion Research and Sus­tain­abil­i­ty
Matthias Wan­ner
Wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er im Pro­jekt Wohl­stands-Trans­for­ma­tion Wup­per­tal
Research fel­low
Doep­pers­berg 19, 42103 Wup­per­tal
www.transzent.uni-wuppertal.de

Dritter Stadtentwicklungssalon: „Schöner Wohnen für alle?“

Alle Stadt(entwicklungs)interessierten und Jene, die es gerne wer­den wollen, sind her­zlichst dazu ein­ge­laden der drit­ten Ver­anstal­tung der Rei­he »Stad­ten­twick­lungssa­lon« beizu­wohnen. Das Forum:Mirke lädt ein zum The­ma: »Schön­er Wohnen für alle?«
Wie kann Quartiersen­twick­lung ohne Ver­drän­gung funk­tion­ieren? — Eine Podi­ums­diskus­sion

Das Ver­anstal­tungs­for­mat »Stad­ten­twick­lungssa­lon» geht in die dritte Runde. Hier­mit laden wir alle Inter­essierten her­zlichst dazu ein, der Ver­anstal­tung beizu­wohnen und Teil ein­er angeregten Diskus­sion zu wer­den.
VertreterIn­nen aus Immo­bilien­wirtschaft, kom­mu­naler Ver­wal­tung und Stadt- und Raum­pla­nung tre­f­fen auf dem Podi­um auf einan­der.
Wie entwick­elt sich der Woh­nungs­markt im Mirk­er Quarti­er? Welche Möglichkeit­en gibt es für eine sozial ori­en­tierte Entwick­lung des Woh­nungsange­bots? Woher kom­men notwendi­ge Investi­tio­nen in die zum größten Teil denkmalgeschütze Bausub­stanz? Wie kann bezahlbar­er Wohn­raum erhal­ten bleiben?
Wann und wo? Am Mittwoch, der 29.11.2017, ab 19 Uhr || In Utopi­as­tadt, Warte­saal 3 (Mirk­er­str. 48, 42105 Wup­per­tal)
Wir sind ges­pan­nt auf eine inter­es­sante Podi­ums­diskus­sion, zu einem The­ma das uns alle früher oder später betr­e­f­fen wird, und freuen uns über die Anteil­nahme des Pub­likums.
Ein­ge­laden sind wie immer alle an Stad­ten­twick­lung Inter­essierten – auch aus anderen Städten!

Dieses For­mat soll dazu dienen, The­men­bere­iche bzw. The­men aus der Stad­ten­twick­lung in die öffentliche Debat­te zu brin­gen. Gemein­sam wollen wir damit eine nach­haltige, soziokul­turelle und sozioökonomis­che Entwick­lung des Mark­er Quartiers anstoßen und einen Impuls in Rich­tung ander­er Quartiere senden. Ziel ist eine proak­tive Stad­ten­twick­lung.
Dem Forum:Mirke ist es wichtig, dass Aus­sagen wie auch Per­spek­tiv­en für die Zukun­ft des Mirk­er Quartiers geäußert und in ein Ergeb­nis ein­fließen kön­nen.

Der Ver­anstal­ter “Forum:Mirke” ist ein Ort des Aus­tauschs. Alle zwei Monate tre­f­fen sich VertreterIn­nen lokaler Grup­pierun­gen und Organ­i­sa­tio­nen sowie engagierte Pri­vat­per­so­n­en, um sich gemein­sam an einen Tisch zu set­zen und sich über die vor­angeschrit­te­nen Entwick­lun­gen des Mirk­er Quartiers auszu­tauschen.
Entwick­elt wurde diese Stadt­teilkon­ferenz 2013 im Herzen des Mirk­er Quartiers, in »Utopi­as­tadt«, zur Qual­i­fizierung von The­men für die Fortschrei­bung des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms. Im Sinne der Kom­mu­nika­tion, Ver­net­zung und Koop­er­a­tion im Quarti­er stärkt das F:M gemein­sam die soziale, kul­turelle, ökonomis­che und poli­tis­che Quartiersen­twick­lung. Es ist Anlauf­stelle für Gestalter*innen von urba­nen Räu­men und Beteili­gung­sprozessen vor Ort.

Treffen “Mobilität am Ölberg”

Wir möcht­en euch zum näch­sten Tre­f­fen zu Fra­gen der “Mobil­ität am Ölberg” ein­laden.
Das Tre­f­fen wird am 13.09.17 um 19 Uhr im Luther­s­tift, Schus­ter­str. 15, Grünes Sitzungsz­im­mer stat­tfind­en.
Das Grüne Sitzungsz­im­mer find­et ihr im Hin­ter­haus im Keller auf der Ebene, wo sich auch die Küche des Luther­s­tifts befind­et.
Soll­tet ihr das nicht find­en oder ab 19:30 Uhr vor ver­schlosse­nen Türen ste­hen, ruft uns bitte an. [0170–3445545 oder 0160–99125972]
Gerne wür­den wir uns auch über weit­ere För­der­möglichkeit­en für weit­ere Pro­jek­te unter­hal­ten.
Mit­tler­weile kon­nten wir in der Öffentlichkeit schon etwas bewe­gen. Dazu zählt ein Leser­brief zu einem Kom­men­tar in der Wup­per­taler Rund­schau zur „Aut­ofreien Innen­stadt“.
Am 14.9. find­et in der Stadthalle die soge­nan­nte Wahlpar­ty zu den Pro­jek­ten des Bürg­er­bud­gets statt, wo wir uns mit den Fahrradgara­gen bewor­ben hat­ten.
www.wuppertal.de/buergerbeteiligung
www.facebook.com/Buergerbudget.Wuppertal
Diese „Wahlpar­ty“ ist der Startschuss für eine weit­ere Online-Abstim­mung zu den Pro­jek­ten. Wenn ihr also nicht sel­ber zu der „Wahlpar­ty“ kom­men kön­nt oder wollt, kön­ntet ihr zumin­d­est für unsere Fahrradgara­gen online voten – ab dem 14.9.. Die Verteilung über soziale Net­zw­erke hil­ft hier bes­timmt auch weit­er, dass wir zu unseren Fahrradgara­gen kom­men.
Wir wür­den uns freuen, wenn viele von euch kom­men und ihr auch weit­ere Freund*innen, Bekan­nte und Nachbar*innen mit­bringt.
Mehr Mate­r­i­al zu unseren Über­legun­gen find­et ihr hier: Mobil­ität­skonzept und Pro­tokoll vom Tre­f­fen 26.6.17

 

Foto-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“

Alte Feuerwache (Gathe 6, Wpt-Elber­feld) 9.3.–7.4.2017

Die Ausstel­lung von Pro Asyl wird in Wup­per­tal präsen­tiert durch „kein men­sch ist ille­gal“, unter­stützt durch Stiftung W. und durch die Alte Feuerwache.
Warum fliehen Men­schen? Welche Wege müssen sie nehmen, welche Hin­dernisse über­winden? Wo und wie find­en sie Schutz?
Aktuell sind mehr Men­schen auf der Flucht als jemals nach 1945.
Die Ausstel­lung „Asyl ist Men­schen­recht“ ver­sucht Antworten zu geben. Sie zeigt die Lage in Kriegs-und Krisen­ge­bi­eten. Sie informiert über Fluchtur­sachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Sit­u­a­tion an den EU-Außen­gren­zen sowie im Inneren Europas und Deutsch­lands.
Gesamt­dauer: Do, 9.3. bis Fr, 7.4.
geöffnet: Mo, 15.30–18.00, Di-Fr 9.30–12.30 + 15.30–18.00
Schulk­lassen­führun­gen ab Kl.4
Kon­takt: Bern­hard Fedler, 0202–470490  <ferdi270@gmx.de>
Pro­gramm:
Do, 9.3., 19 h, Ein­führung, Schw­er­punkt Ehre­namtliche – Erfahrungsaus­tausch, Führung + musikal. Ein­rah­mung
Mi, 22.3., 19 h,  Diskus­sion „Ras­sis­mus in der Flüchtlings-Debat­te und im All­t­ag der Geflüchteten“ mit Arzu Cicek (Uni Wup­per­tal), Tareq Alaows (refugee strike Bochum), Ali Ismailovs­ki (Flüchtlingsrat NRW)
Mo, 27.3., 19.30 h, Film in Koop­er­a­tion mit Mark Tyk­w­er ( „OFFSTREAM“)  „Alles Gut“ ( 1 Jahr lang wur­den die Eingewöh­nungsanstren­gun­gen von 2 geflüchteten Fam­i­lien beobachtet.)
Mi, 29.3., 16–18 h, Führung vor allem für Geflüchtete
So, 2.4.,14–17 h, Cafe für Geflüchtete, Führun­gen in ver­schiede­nen Sprachen

kein                       kmiiwuppertal.wordpress.com
men­sch                kmii-wuppertal@web.de
ist                         Spendenkon­to: Anti­ras­sis­tis­che Ini­tia­tive Wup­per­tal e.V., Stich­wort: kmii
ille­gal                    IBAN: DE85 3305 0000 0000 9508 99

Mirker Quartiersfonds geht in die nächste Runde

Jet­zt Anträge stellen für die Sitzung des Beirats Anfang März
30.000 € Städte­bauför­der­mit­tel ste­hen bis Ende 2018 bere­it

Der Lokale Beirat trifft sich Anfang März und wird dort über die neuen Pro­jek­tanträge berat­en und entscheiden.Gefördert wer­den 100 % der zuwen­dungs­fähi­gen Aus­gaben. In der ersten Runde sind bere­its ca. 11.000 Euro vom Gesamt­be­trag 30.000 € vergeben wor­den.
Im Rah­men der Zielset­zung sind Mit­mach­pro­jek­te zu vie­len The­men möglich: Die Kinder- und Fam­i­lien­fre­undlichkeit, eine bessere Umweltqual­ität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusam­men­leben unter­schiedlich­er Bevölkerungs­grup­pen, die Inte­gra­tion von Migran­tinnen und Migranten, die Stadt­teilkul­tur, eine aktive Freizeit­gestal­tung und bessere Bil­dungsmöglichkeit­en.
Die Mit­glieder des Beirates und das Forum:Mirke sind ges­pan­nt auf viele kreative Vorschläge. Abga­beter­min ist Don­ner­stag, der 2.3..
Die Geschäfts­führung des Beirates und die for­male Bewil­li­gung der För­der­mit­tel liegen bei der Stadt Wup­per­tal.
Alle, die Pro­jek­tideen haben, kön­nen mit Dieter Biel­er-Giesen (Stadt Wup­per­tal, Stad­ten­twick­lung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kon­takt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grund­lage der städtis­chen Richtlin­ien zu stellen ist.
Die Mit­glieder des Beirates sind:

  1. Frau Chris­tine Ries­ner (Anwohner­in / Pflege­ex­per­tin)
    Vertre­tung: Herr Eber­hard Fahle (Ölberg eG / Flüchtling­shil­fe / Anwohn­er)
  2. Frau Mar­got Nitz-Roelof­sen (Super­vi­sorin / Bau­gruppe Maler­straße / Anwohner­in)
    Vertre­tung: Frau Inge Grau (Bau­gruppe Maler­straße / Forum:Mirke)
  3. Herr Erol Celik (Anadolu Wup­per­tal)
    Vertre­tung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wup­per­tal)
  4. Herr Oliv­er Alber (Kult-Sport)
    Vertre­tung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  5. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke) (Sprecherin des Beirates)
    Vertre­tung: Herr Peter Krieg (Flüchtling­shil­fe Nord­stadt / Alte Feuerwache)
  6. Frau Cathy Klap­pert (Open­da­ta / Utopi­as­tadt)
    Vertre­tung: Herr Johannes Schmidt (Utopi­as­tadt / Change­mak­er City / Trans­for­ma­tion­sstadt)
  7. Herr Yen­er Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertre­tung: Herr Bini­am Gebremed­hin (Ada / KLUB, Gathe 50)
  8. Herr Cemal Agir (Bezirksvertre­tung Elber­feld)
    Vertre­tung: Herr Joachim Knorr (Bezirksvertre­tung Elber­feld)

Das Forum:Mirke ist eine Quartier­skon­ferenz, in der sich Vertreter*innen lokaler Grup­pen und Organ­i­sa­tio­nen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiv­en Aus­tausch über die Entwick­lun­gen im Quarti­er Mirke tre­f­fen. Ges­tartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopi­as­tadt zur Qual­i­fizierung von The­men für die Fortschrei­bung des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch För­der­mit­tel für die Quartier­sar­beit zu gener­ieren. Dies ist mit Lan­des­för­der­mit­teln gelun­gen, die nach einem Abstim­mung­sprozess zwis­chen dem Forum:Mirke und der Wup­per­taler Stadtver­wal­tung nun in einen Quartiers­fonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind. Die Mit­mach­pro­jek­te sollen dazu dienen, die Entwick­lungsziele des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms umzuset­zen.

(M)EIN NEUER TAG — Fotoausstellung von Kindern mit Fluchtgeschichte

Fre­itag, 20. Jan­u­ar //15.30 Uhr //Galerie Hebe­bühne //Mirker Straße 62 //Wuppertal //

Die Ästhetik ihrer neuen Heimat Wup­per­tal fin­gen 13 Kinder mit Flucht­geschichte im Kul­tur­ruck­sack Herb­st 2016 mit ihren Schwarz-Weiß-Kam­eras ein.
Die 13 in dem Work­shop ent­stande­nen groß­for­mati­gen Bilder sind ab Fre­itag, dem 20. Jan­u­ar, in der Hebe­bühne an der Mirk­er Straße zu sehen.
Mit dem frischen Blick des Neuankömm­lings gin­gen die 10- bis 14-Jähri­gen zwei Wochen lang unter Anleitung der The­ater­ma­cherin und Musik­erin Nel­ly Köster und der Fotografin Car­o­line Schreer mit der Kam­era auf die Suche nach der Schön­heit im Alltäglichen.
Die Frage: „Wenn du einem Fre­und oder ein­er Fre­undin dein neues Leben zeigen woll­test, wie würde das ausse­hen?“ gaben die Work­shop-Lei­t­erin­nen ihnen mit auf die Ent­deck­ungs­tour. In kleinen Notizbüch­ern notierten die Kinder den Kon­text und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zu dem eige­nen Foto.
„Es geht uns darum, den Blick auf die kleinen Momente im Leben zu schär­fen. Die genaue Betra­ch­tung der Alltäglichkeit eröffnet sowohl dem Kün­stler, als auch dem Betra­chter einen inti­men Ein­blick in sub­jek­tiv emp­fun­dene Selb­stver­ständlichkeit­en, die unter dem Fokus des Objek­tivs, beson­ders wer­den und wom­öglich neue Schlüsse und Blick­winkel ermöglichen“, so Nel­ly Köster und Car­o­line Schreer. “Wir wollen den Ver­such wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestal­ter, als aktive, ernst genommene Per­sön­lichkeit­en auf ein­er gesellschaftlichen Ebene wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekom­men, sich in der Öffentlichkeit selb­st­be­wusst zu präsen­tieren, indem sie ihre Arbeit­en mit anderen teilen”.
So präsen­tiert jedes der 13 Kinder bei der Vernissage am Fre­itag, 20. Jan­u­ar, um 15.30 Uhr per­sön­lich sein groß­for­matiges Bild in der Galerie Hebe­bühne.
Die Ausstel­lung bein­hal­tet zudem einen kurze Doku­men­tarfilm der Wup­per­taler Filmemacherin Kim Mün­ster und eine Fotodoku­men­ta­tion des Pro­jek­tes von Car­o­line Schreer. Die Exponate sind eine Woche lang zu sehen. Der Ein­tritt ist frei!

Das dem Kul­tur­ruck­sack Wup­per­tal angegliederte Pro­jekt des Kün­stler­net­zw­erkes CANTINA PUBLICA wurde in Koop­er­a­tion mit der Helmholtz Realschule und mit Unter­stützung des Ölberg­fonds, der Fir­ma Vor­w­erk und der Druck­erei B.R.O.T. real­isiert.

Mitmachprojekte im Quartier Mirke starten jetzt

utopiastadt_quartiermirke_20160820_09-foto_carsten_stallony-web30.000 € Städte­bauför­der­mit­tel ste­hen bis Ende 2018 bere­it. Anträge für eine Förderung kön­nen ab sofort gestellt wer­den.

Das Forum:Mirke ist eine Quartier­skon­ferenz, in der sich VertreterIn­nen lokaler Grup­pen und Organ­i­sa­tio­nen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiv­en Aus­tausch über die Entwick­lun­gen im Quarti­er Mirke tre­f­fen. Ges­tartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopi­as­tadt zur Qual­i­fizierung von The­men für die Fortschrei­bung des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch För­der­mit­tel für die Quartier­sar­beit zu gener­ieren. Dies ist mit Lan­des­för­der­mit­teln gelun­gen, die nach einem Abstim­mung­sprozess zwis­chen dem Forum:Mirke und der Wup­per­taler Stadtver­wal­tung nun in einen Ver­fü­gungs­fonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind.
Das Forum:Mirke lädt infolgedessen alle Aktiv­en ein, ab jet­zt im Rah­men des Pro­gramms ‘Soziale Stadt’ Anträge für Mit­mach­pro­jek­te im Quarti­er Mirke zu stellen. Die Mit­mach­pro­jek­te sollen dazu dienen, die Entwick­lungsziele des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms umzuset­zen.
Im Rah­men der Zielset­zung sind Mit­mach­pro­jek­te zu vie­len The­men möglich: Die Kinder- und Fam­i­lien­fre­undlichkeit, eine bessere Umweltqual­ität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusam­men­leben unter­schiedlich­er Bevölkerungs­grup­pen, die Inte­gra­tion von Migran­tinnen und Migranten, die Stadt­teilkul­tur, eine aktive Freizeit­gestal­tung und bessere Bil­dungsmöglichkeit­en.
Welche Pro­jek­tvorschläge mit einem Förder­satz von 100 % gefördert wer­den, darüber entschei­det ein lokaler Beirat, dessen Mit­glieder vom Forum:Mirke Organ­i­sa­tions-Team vorgeschla­gen und von der Bezirksvertre­tung Elber­feld per Beschluss bestätigt wor­den sind. Er beste­ht aus engagierten Men­schen aus dem Quarti­er Mirke.
Die Mit­glieder des Beirates und das Forum:Mirke sind ges­pan­nt auf viele kreative Vorschläge. Zwei bis dreimal im Jahr wird sich der Beirat tre­f­fen, um über die einge­gan­genen Anträge zu berat­en und zu beschließen.
Die Geschäfts­führung des Beirates und die for­male Bewil­li­gung der För­der­mit­tel liegen bei der Stadt Wup­per­tal.
Alle, die Pro­jek­tideen haben, kön­nen mit Dieter Biel­er-Giesen (Stadt Wup­per­tal, Stad­ten­twick­lung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kon­takt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grund­lage der städtis­chen Richtlin­ien zu stellen ist.
Die Mit­glieder des Beirates sind:

  1. Frau Chris­tine Ries­ner (Anwohner­in / Pflege­ex­per­tin)
  2. Vertre­tung: Herr Eber­hard Fahle (Ölberg eG / Flüchtling­shil­fe / Anwohn­er)
  3. Frau Mar­got Nitz-Roelof­sen (Super­vi­sorin / Bau­gruppe Maler­straße / Anwohner­in)
    Vertre­tung: Frau Inge Grau (Bau­gruppe Maler­straße / Forum:Mirke)
  4. Herr Erol Celik (Anadolu Wup­per­tal)
    Vertre­tung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wup­per­tal)
  5. Herr Oliv­er Alber (Kult-Sport)
    Vertre­tung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  6. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke)
    Vertre­tung: Herr Peter Krieg  (Flüchtling­shil­fe Nord­stadt  / Alte Feuerwache)
  7. Frau Cathy Klap­pert (Open­datal / Utopi­as­tadt)
    Vertre­tung: Herr Johannes Schmidt (Utopi­as­tadt / Change­mak­er City  / Trans­for­ma­tion­sstadt)
  8. Herr Yen­er Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertre­tung:  Herr Bini­am Gebremed­hin (Ada / KLUB,  Gathe 50)
  9. Herr Cemal Agir (Bezirksvertre­tung Elber­feld)
    Vertre­tung:  Herr Joachim Knorr (Bezirksvertre­tung Elber­feld)

Foto: Carsten Stal­lony

Ölberger Quartiersfonds

Logo Ölberger QuartiersfondsDie Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V. haben im Früh­jahr 2013 einen Park­platz in der Sat­tler­straße her­richt­en lassen und ver­mi­eten seit­dem 22 Stellplätze an die Anwohn­er/-innen. Mit dem Über­schuss aus diesen Ver­mi­etun­gen wer­den ab 2015 erst­ma­lig soziale und kul­turelle Pro­jek­te gefördert. Im Durch­schnitt wer­den pro Jahr min­destens 6.000 € an Pro­jek­t­mit­teln zur Ver­fü­gung ste­hen.

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Der Ölbergmarkt wird 10

Unbenannt

Der Ölbergmarkt feiert seinen 10. Geburt­stag! Was? Schon 10 Jahre gibt es den?
Ja, genau und wir wollen mit euch und Ihnen feiern.

Fre­itag, den 22. April von 14 bis 18 Uhr auf dem Otto-Böhne-Platz.

Wir freuen uns auf viel Besuch. Es gibt Sekt für alle zum Anstoßen und die Petite Con­fis­erie macht Spargelquiche. Vom EstEstEst gibt es leck­eren Wein dazu. Har­ry hat seinen Back­ofen dabei …
Wer möchte, erwirbt die 10-Jahres-Ölbergmarkt-Einkauf­s­tasche, von denen nur 100 Stück pro­duziert wor­den sind.
Einige Läden der Marien­straße präsen­tieren sich mit eige­nen Mark­t­stän­den. Unter anderem mit der Geschmack­sex­plo­sion aus dem Mün­ster­land, den west­fälis­chen Gurken. Und nicht zu vergessen: die Spargel­sai­son hat auch begonnen.
Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter. Laßt euch über­raschen. Wir haben auch frühere Mark­tbeschick­er ein­ge­laden.

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Zehn Jahre ist es her: der Ölberg hat­te sich Anfang der 2000er-Jahre aufgemacht, die dro­hende Abwärtsspi­rale des Quartiers aufzuhal­ten und umzukehren. Das Ziel: ein lebenswert­er Stadt­teil für Men­schen aus allen sozialen Grup­pen, die hier leben. Ein Wochen­markt musste her.
Bere­its ein Jahr vorher war das Ölbergfest „erfun­den“ wor­den. Viele leer ste­hende Laden­lokale waren in den Jahren zuvor durch kün­st­lerische und kul­turelle Aktiv­itäten wieder­belebt wor­den. Es war was los – auf dem Ölberg.
Mit viel Dynamik wurde im Früh­jahr 2006 das näch­ste Pro­jekt der „Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V.“ ini­ti­iert. Die Plätze zu beleben, die Nahver­sorgung zu sich­ern, waren Ziele, die bei den ehre­namtlich Aktiv­en auf dem Ölberg die Idee aufkom­men ließ, einen Bauern­markt zu etablieren. Regionale Pro­duk­te von Wup­per­taler Bauern bere­icherten das Ange­bot an Lebens­mit­teln im Quarti­er: Lebens­mit­tel, die sog­ar in der Region pro­duziert wor­den waren.
Gle­ichzeit­ig wurde die Aufen­thalt­squal­ität auf dem Otto-Böhne-Platz erhöht. Einkaufen und „Platz nehmen“, Kaf­fee trinken oder Reibekuchen essen, wur­den zum Stan­dard auf einem der zen­tralen Plätze in der Elber­felder Nord­stadt. Schnell wurde aus dem 4-Wochen-Rhyth­mus des Mark­tes ein Ange­bot an alle Ölberger/innen, welch­es alle zwei Wochen das Quarti­er bere­icherte.
10 Jahre lang ist der Ölbergmarkt durch einige Höhen und Tiefen gegan­gen. Viele Bauern gin­gen, manche hörten ganz auf, ihre Pro­duk­te auf Märk­ten zu verkaufen, andere macht­en zu wenig Umsatz. Händler kamen und gin­gen. Der Markt bot den Kun­den und Kundin­nen Gemüse, Obst, Kartof­feln, Eier, Brot und Kuchen, immer auch Käse. Für eine lange Zeit auch Reibekuchen und sog­ar Wein. Frischen und geräucherten Fisch und zu Beginn sog­ar Bio-Fleisch aus der Region run­de­ten lange das Ange­bot ab.
Heute ist der Ölbergmarkt ein kleines, aber feines zwei­wöchentlich stat­tfind­en­des Event auf dem Otto-Böhne-Platz. Brot und Kuchen, Gemüse, Obst und Käse sowie Eier, Marme­laden oder Kartof­feln, sog­ar Senf aus der Eifel bieten das Wesentliche, was ein klein­er Markt anbi­eten kann und muss.
Und immer ste­hen Tis­che und Stüh­le in der Mitte, um zu Ver­weilen, einen Klön­schnack mit Fre­un­den und Bekan­nten zu hal­ten oder eine Tasse Kaf­fee aus dem Café Stil-Bruch zu genießen. Und: ganz heimelig wird es, wenn Har­ry seinen mobilen Back­ofen mit­bringt und das Brot vor Ort backt. Dann ist es schon von weit­em zu riechen: es ist wieder Fre­itag und der Ölbergmarkt ist da.
Auch im Namen der jet­zi­gen Mark­tbeschick­er wollen wir als Unternehmer/innen für die Nord­stadt e.V. hier mal auch einen Dank loswer­den, an die vie­len Kun­den und Kundin­nen, die dem Markt über 10 Jahre hin­weg die Treue gehal­ten haben.
Zudem geht der Dank des Unternehmervere­ins an die Mark­t­bauern und –händler, die den
Ölbergmarkt über die Jahre hin­weg beliefert und bere­ichert haben, ins­beson­dere an die, die heute „der Ölbergmarkt“ sind: die Stadt­bäck­erei Har­ry Kaiser und Lio­ba, seine Mitar­bei­t­erin, die Gemüse-, Obst- und Käse­händler Jörg und Mar­ti­na Merks und nicht zu vergessen, Hel­mut Burggräfe, unser Eier­bauer.