Ölbergmarkt, Freitag, 22. Dez. um 14 Uhr

Ein letztes Mal in 2017 Nachbarschaft treffen | Platz nehmen | Kaffee von Julia aus der Petite Confiserie trinken | oder auch bei ChouChous Waffeln und Frozen Joghurt genießen | die „Ölberger Mischung“ für das Wochenende und die kommende Woche bei Helmut kaufen | Und Lioba und Harry haben mehr als den leckeren Rosinenstuten | Zusätzlich werden ein paar kleine „Weihnachtsmänner“ auf dem Otto-Böhne vorbeischauen. Lecker … | Auch die Berg liest-Kalender sind dort zu kaufen. Kleine Erinnerung an ein nettes Lesefest im Oktober … | Und ein bißchen wärmer wollen wir es auch machen. Ein bißchen weihnachtlich halt … | Kommt doch einfach vorbei …
Vom 23.12. bis 25.1.18 macht der Ölbergmarkt Winterpause. Wir sehen uns am 26. Januar wieder. Hier alle Termine in 2018:
26.1., 9.2., 23.2., 9.3., 23.3., 6.4., 20.4., 4.5., 18.5., 1.6., 15.6., 29.6.
13.7., 27.7., 10.8., 24.8., 7.9., 21.9., 5.10., 19.10., 2.11., 16.11., 30.11., 7.12., 21.12.

Umfrage: „Fühlen Sie sich in Wuppertal Zuhause?“

Foto: Jörg Lange

Foto: Jörg Lange

Wir veröffentlichen heute gerne eine Umfrage des Zentrums für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) an Sie und euch.
Das Zentrum arbeitet momentan an einer Studie mit dem Titel: „Fühlen Sie sich in Wuppertal Zuhause?“
Im Rahmen eines Uni-Forschungsprojekts führt das Zentrum eine Umfrage zu Ihrer persönlichen Sicht auf Ihr Wohnviertel, Wuppertal und Ihren gesellschaftlichen sowie kulturellen Interessen durch.
Ihre Antworten werden anonymisiert und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten.
Über Ihre Teilnahme würden sich die Mitarbeiter*innen des Studienprojektes sehr freuen!
Sie dürfen den Link selbstverständlich gerne teilen und weiterverschicken!

Unter folgenden Links finden Sie sowohl eine deutsche, als auch eine türkische und griechische Version des Fragebogens:
Online-Fragebogen (deutsch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017dt
Online-Fragebogen (türkisch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017tr
Online-Fragebogen (griechisch): evasys.leuphana.de/evasys_02/online.php?p=PA2017gr

Für Fragen zur Studie und den Ergebnissen steht Ihnen der Studienleiter Herr Dipl.-Psych. Matthias Wanner zur Verfügung:
wanner@uni-wuppertal.de, 0202/ 7475 6423

Matthias Wanner & Fabian T. Reinkenhoff
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Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent)
Center for Transformation Research and Sustainability
Matthias Wanner
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Wohlstands-Transformation Wuppertal
Research fellow
Doeppersberg 19, 42103 Wuppertal
www.transzent.uni-wuppertal.de

Dritter Stadtentwicklungssalon: „Schöner Wohnen für alle?“

Alle Stadt(entwicklungs)interessierten und Jene, die es gerne werden wollen, sind herzlichst dazu eingeladen der dritten Veranstaltung der Reihe »Stadtentwicklungssalon« beizuwohnen. Das Forum:Mirke lädt ein zum Thema: »Schöner Wohnen für alle?«
Wie kann Quartiersentwicklung ohne Verdrängung funktionieren? – Eine Podiumsdiskussion

Das Veranstaltungsformat »Stadtentwicklungssalon» geht in die dritte Runde. Hiermit laden wir alle Interessierten herzlichst dazu ein, der Veranstaltung beizuwohnen und Teil einer angeregten Diskussion zu werden.
VertreterInnen aus Immobilienwirtschaft, kommunaler Verwaltung und Stadt- und Raumplanung treffen auf dem Podium auf einander.
Wie entwickelt sich der Wohnungsmarkt im Mirker Quartier? Welche Möglichkeiten gibt es für eine sozial orientierte Entwicklung des Wohnungsangebots? Woher kommen notwendige Investitionen in die zum größten Teil denkmalgeschütze Bausubstanz? Wie kann bezahlbarer Wohnraum erhalten bleiben?
Wann und wo? Am Mittwoch, der 29.11.2017, ab 19 Uhr || In Utopiastadt, Wartesaal 3 (Mirkerstr. 48, 42105 Wuppertal)
Wir sind gespannt auf eine interessante Podiumsdiskussion, zu einem Thema das uns alle früher oder später betreffen wird, und freuen uns über die Anteilnahme des Publikums.
Eingeladen sind wie immer alle an Stadtentwicklung Interessierten – auch aus anderen Städten!

Dieses Format soll dazu dienen, Themenbereiche bzw. Themen aus der Stadtentwicklung in die öffentliche Debatte zu bringen. Gemeinsam wollen wir damit eine nachhaltige, soziokulturelle und sozioökonomische Entwicklung des Marker Quartiers anstoßen und einen Impuls in Richtung anderer Quartiere senden. Ziel ist eine proaktive Stadtentwicklung.
Dem Forum:Mirke ist es wichtig, dass Aussagen wie auch Perspektiven für die Zukunft des Mirker Quartiers geäußert und in ein Ergebnis einfließen können.

Der Veranstalter „Forum:Mirke“ ist ein Ort des Austauschs. Alle zwei Monate treffen sich VertreterInnen lokaler Gruppierungen und Organisationen sowie engagierte Privatpersonen, um sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und sich über die vorangeschrittenen Entwicklungen des Mirker Quartiers auszutauschen.
Entwickelt wurde diese Stadtteilkonferenz 2013 im Herzen des Mirker Quartiers, in »Utopiastadt«, zur Qualifizierung von Themen für die Fortschreibung des integrierten Handlungsprogramms. Im Sinne der Kommunikation, Vernetzung und Kooperation im Quartier stärkt das F:M gemeinsam die soziale, kulturelle, ökonomische und politische Quartiersentwicklung. Es ist Anlaufstelle für Gestalter*innen von urbanen Räumen und Beteiligungsprozessen vor Ort.

Treffen „Mobilität am Ölberg“

Wir möchten euch zum nächsten Treffen zu Fragen der „Mobilität am Ölberg“ einladen.
Das Treffen wird am 13.09.17 um 19 Uhr im Lutherstift, Schusterstr. 15, Grünes Sitzungszimmer stattfinden.
Das Grüne Sitzungszimmer findet ihr im Hinterhaus im Keller auf der Ebene, wo sich auch die Küche des Lutherstifts befindet.
Solltet ihr das nicht finden oder ab 19:30 Uhr vor verschlossenen Türen stehen, ruft uns bitte an. [0170-3445545 oder 0160-99125972]
Gerne würden wir uns auch über weitere Fördermöglichkeiten für weitere Projekte unterhalten.
Mittlerweile konnten wir in der Öffentlichkeit schon etwas bewegen. Dazu zählt ein Leserbrief zu einem Kommentar in der Wuppertaler Rundschau zur „Autofreien Innenstadt“.
Am 14.9. findet in der Stadthalle die sogenannte Wahlparty zu den Projekten des Bürgerbudgets statt, wo wir uns mit den Fahrradgaragen beworben hatten.
www.wuppertal.de/buergerbeteiligung
www.facebook.com/Buergerbudget.Wuppertal
Diese „Wahlparty“ ist der Startschuss für eine weitere Online-Abstimmung zu den Projekten. Wenn ihr also nicht selber zu der „Wahlparty“ kommen könnt oder wollt, könntet ihr zumindest für unsere Fahrradgaragen online voten – ab dem 14.9.. Die Verteilung über soziale Netzwerke hilft hier bestimmt auch weiter, dass wir zu unseren Fahrradgaragen kommen.
Wir würden uns freuen, wenn viele von euch kommen und ihr auch weitere Freund*innen, Bekannte und Nachbar*innen mitbringt.
Mehr Material zu unseren Überlegungen findet ihr hier: Mobilitätskonzept und Protokoll vom Treffen 26.6.17

 

Foto-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“

Alte Feuerwache (Gathe 6, Wpt-Elberfeld) 9.3.-7.4.2017

Die Ausstellung von Pro Asyl wird in Wuppertal präsentiert durch „kein mensch ist illegal“, unterstützt durch Stiftung W. und durch die Alte Feuerwache.
Warum fliehen Menschen? Welche Wege müssen sie nehmen, welche Hindernisse überwinden? Wo und wie finden sie Schutz?
Aktuell sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals nach 1945.
Die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ versucht Antworten zu geben. Sie zeigt die Lage in Kriegs-und Krisengebieten. Sie informiert über Fluchtursachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Inneren Europas und Deutschlands.
Gesamtdauer: Do, 9.3. bis Fr, 7.4.
geöffnet: Mo, 15.30-18.00, Di-Fr 9.30-12.30 + 15.30-18.00
Schulklassenführungen ab Kl.4
Kontakt: Bernhard Fedler, 0202-470490  <ferdi270@gmx.de>
Programm:
Do, 9.3., 19 h, Einführung, Schwerpunkt Ehrenamtliche – Erfahrungsaustausch, Führung + musikal. Einrahmung
Mi, 22.3., 19 h,  Diskussion „Rassismus in der Flüchtlings-Debatte und im Alltag der Geflüchteten“ mit Arzu Cicek (Uni Wuppertal), Tareq Alaows (refugee strike Bochum), Ali Ismailovski (Flüchtlingsrat NRW)
Mo, 27.3., 19.30 h, Film in Kooperation mit Mark Tykwer ( „OFFSTREAM“)  „Alles Gut“ ( 1 Jahr lang wurden die Eingewöhnungsanstrengungen von 2 geflüchteten Familien beobachtet.)
Mi, 29.3., 16-18 h, Führung vor allem für Geflüchtete
So, 2.4.,14-17 h, Cafe für Geflüchtete, Führungen in verschiedenen Sprachen

kein                       kmiiwuppertal.wordpress.com
mensch                kmii-wuppertal@web.de
ist                         Spendenkonto: Antirassistische Initiative Wuppertal e.V., Stichwort: kmii
illegal                    IBAN: DE85 3305 0000 0000 9508 99

Mirker Quartiersfonds geht in die nächste Runde

Jetzt Anträge stellen für die Sitzung des Beirats Anfang März
30.000 € Städtebaufördermittel stehen bis Ende 2018 bereit

Der Lokale Beirat trifft sich Anfang März und wird dort über die neuen Projektanträge beraten und entscheiden.Gefördert werden 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. In der ersten Runde sind bereits ca. 11.000 Euro vom Gesamtbetrag 30.000 € vergeben worden.
Im Rahmen der Zielsetzung sind Mitmachprojekte zu vielen Themen möglich: Die Kinder- und Familienfreundlichkeit, eine bessere Umweltqualität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, die Integration von Migrantinnen und Migranten, die Stadtteilkultur, eine aktive Freizeitgestaltung und bessere Bildungsmöglichkeiten.
Die Mitglieder des Beirates und das Forum:Mirke sind gespannt auf viele kreative Vorschläge. Abgabetermin ist Donnerstag, der 2.3..
Die Geschäftsführung des Beirates und die formale Bewilligung der Fördermittel liegen bei der Stadt Wuppertal.
Alle, die Projektideen haben, können mit Dieter Bieler-Giesen (Stadt Wuppertal, Stadtentwicklung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kontakt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grundlage der städtischen Richtlinien zu stellen ist.
Die Mitglieder des Beirates sind:

  1. Frau Christine Riesner (Anwohnerin / Pflegeexpertin)
    Vertretung: Herr Eberhard Fahle (Ölberg eG / Flüchtlingshilfe / Anwohner)
  2. Frau Margot Nitz-Roelofsen (Supervisorin / Baugruppe Malerstraße / Anwohnerin)
    Vertretung: Frau Inge Grau (Baugruppe Malerstraße / Forum:Mirke)
  3. Herr Erol Celik (Anadolu Wuppertal)
    Vertretung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wuppertal)
  4. Herr Oliver Alber (Kult-Sport)
    Vertretung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  5. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke) (Sprecherin des Beirates)
    Vertretung: Herr Peter Krieg (Flüchtlingshilfe Nordstadt / Alte Feuerwache)
  6. Frau Cathy Klappert (Opendata / Utopiastadt)
    Vertretung: Herr Johannes Schmidt (Utopiastadt / Changemaker City / Transformationsstadt)
  7. Herr Yener Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertretung: Herr Biniam Gebremedhin (Ada / KLUB, Gathe 50)
  8. Herr Cemal Agir (Bezirksvertretung Elberfeld)
    Vertretung: Herr Joachim Knorr (Bezirksvertretung Elberfeld)

Das Forum:Mirke ist eine Quartierskonferenz, in der sich Vertreter*innen lokaler Gruppen und Organisationen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiven Austausch über die Entwicklungen im Quartier Mirke treffen. Gestartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopiastadt zur Qualifizierung von Themen für die Fortschreibung des integrierten Handlungsprogramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch Fördermittel für die Quartiersarbeit zu generieren. Dies ist mit Landesfördermitteln gelungen, die nach einem Abstimmungsprozess zwischen dem Forum:Mirke und der Wuppertaler Stadtverwaltung nun in einen Quartiersfonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind. Die Mitmachprojekte sollen dazu dienen, die Entwicklungsziele des integrierten Handlungsprogramms umzusetzen.

(M)EIN NEUER TAG – Fotoausstellung von Kindern mit Fluchtgeschichte

Freitag, 20. Januar //15.30 Uhr //Galerie Hebebühne //Mirker Straße 62 //Wuppertal //

Die Ästhetik ihrer neuen Heimat Wuppertal fingen 13 Kinder mit Fluchtgeschichte im Kulturrucksack Herbst 2016 mit ihren Schwarz-Weiß-Kameras ein.
Die 13 in dem Workshop entstandenen großformatigen Bilder sind ab Freitag, dem 20. Januar, in der Hebebühne an der Mirker Straße zu sehen.
Mit dem frischen Blick des Neuankömmlings gingen die 10- bis 14-Jährigen zwei Wochen lang unter Anleitung der Theatermacherin und Musikerin Nelly Köster und der Fotografin Caroline Schreer mit der Kamera auf die Suche nach der Schönheit im Alltäglichen.
Die Frage: „Wenn du einem Freund oder einer Freundin dein neues Leben zeigen wolltest, wie würde das aussehen?“ gaben die Workshop-Leiterinnen ihnen mit auf die Entdeckungstour. In kleinen Notizbüchern notierten die Kinder den Kontext und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zu dem eigenen Foto.
„Es geht uns darum, den Blick auf die kleinen Momente im Leben zu schärfen. Die genaue Betrachtung der Alltäglichkeit eröffnet sowohl dem Künstler, als auch dem Betrachter einen intimen Einblick in subjektiv empfundene Selbstverständlichkeiten, die unter dem Fokus des Objektivs, besonders werden und womöglich neue Schlüsse und Blickwinkel ermöglichen“, so Nelly Köster und Caroline Schreer. „Wir wollen den Versuch wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestalter, als aktive, ernst genommene Persönlichkeiten auf einer gesellschaftlichen Ebene wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst zu präsentieren, indem sie ihre Arbeiten mit anderen teilen“.
So präsentiert jedes der 13 Kinder bei der Vernissage am Freitag, 20. Januar, um 15.30 Uhr persönlich sein großformatiges Bild in der Galerie Hebebühne.
Die Ausstellung beinhaltet zudem einen kurze Dokumentarfilm der Wuppertaler Filmemacherin Kim Münster und eine Fotodokumentation des Projektes von Caroline Schreer. Die Exponate sind eine Woche lang zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Das dem Kulturrucksack Wuppertal angegliederte Projekt des Künstlernetzwerkes CANTINA PUBLICA wurde in Kooperation mit der Helmholtz Realschule und mit Unterstützung des Ölbergfonds, der Firma Vorwerk und der Druckerei B.R.O.T. realisiert.

Mitmachprojekte im Quartier Mirke starten jetzt

utopiastadt_quartiermirke_20160820_09-foto_carsten_stallony-web30.000 € Städtebaufördermittel stehen bis Ende 2018 bereit. Anträge für eine Förderung können ab sofort gestellt werden.

Das Forum:Mirke ist eine Quartierskonferenz, in der sich VertreterInnen lokaler Gruppen und Organisationen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiven Austausch über die Entwicklungen im Quartier Mirke treffen. Gestartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopiastadt zur Qualifizierung von Themen für die Fortschreibung des integrierten Handlungsprogramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch Fördermittel für die Quartiersarbeit zu generieren. Dies ist mit Landesfördermitteln gelungen, die nach einem Abstimmungsprozess zwischen dem Forum:Mirke und der Wuppertaler Stadtverwaltung nun in einen Verfügungsfonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind.
Das Forum:Mirke lädt infolgedessen alle Aktiven ein, ab jetzt im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ Anträge für Mitmachprojekte im Quartier Mirke zu stellen. Die Mitmachprojekte sollen dazu dienen, die Entwicklungsziele des integrierten Handlungsprogramms umzusetzen.
Im Rahmen der Zielsetzung sind Mitmachprojekte zu vielen Themen möglich: Die Kinder- und Familienfreundlichkeit, eine bessere Umweltqualität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, die Integration von Migrantinnen und Migranten, die Stadtteilkultur, eine aktive Freizeitgestaltung und bessere Bildungsmöglichkeiten.
Welche Projektvorschläge mit einem Fördersatz von 100 % gefördert werden, darüber entscheidet ein lokaler Beirat, dessen Mitglieder vom Forum:Mirke Organisations-Team vorgeschlagen und von der Bezirksvertretung Elberfeld per Beschluss bestätigt worden sind. Er besteht aus engagierten Menschen aus dem Quartier Mirke.
Die Mitglieder des Beirates und das Forum:Mirke sind gespannt auf viele kreative Vorschläge. Zwei bis dreimal im Jahr wird sich der Beirat treffen, um über die eingegangenen Anträge zu beraten und zu beschließen.
Die Geschäftsführung des Beirates und die formale Bewilligung der Fördermittel liegen bei der Stadt Wuppertal.
Alle, die Projektideen haben, können mit Dieter Bieler-Giesen (Stadt Wuppertal, Stadtentwicklung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kontakt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grundlage der städtischen Richtlinien zu stellen ist.
Die Mitglieder des Beirates sind:

  1. Frau Christine Riesner (Anwohnerin / Pflegeexpertin)
  2. Vertretung: Herr Eberhard Fahle (Ölberg eG / Flüchtlingshilfe / Anwohner)
  3. Frau Margot Nitz-Roelofsen (Supervisorin / Baugruppe Malerstraße / Anwohnerin)
    Vertretung: Frau Inge Grau (Baugruppe Malerstraße / Forum:Mirke)
  4. Herr Erol Celik (Anadolu Wuppertal)
    Vertretung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wuppertal)
  5. Herr Oliver Alber (Kult-Sport)
    Vertretung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  6. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke)
    Vertretung: Herr Peter Krieg  (Flüchtlingshilfe Nordstadt  / Alte Feuerwache)
  7. Frau Cathy Klappert (Opendatal / Utopiastadt)
    Vertretung: Herr Johannes Schmidt (Utopiastadt / Changemaker City  / Transformationsstadt)
  8. Herr Yener Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertretung:  Herr Biniam Gebremedhin (Ada / KLUB,  Gathe 50)
  9. Herr Cemal Agir (Bezirksvertretung Elberfeld)
    Vertretung:  Herr Joachim Knorr (Bezirksvertretung Elberfeld)

Foto: Carsten Stallony

Ölberger Quartiersfonds

Logo Ölberger QuartiersfondsDie Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. haben im Frühjahr 2013 einen Parkplatz in der Sattlerstraße herrichten lassen und vermieten seitdem 22 Stellplätze an die Anwohner/-innen. Mit dem Überschuss aus diesen Vermietungen werden ab 2015 erstmalig soziale und kulturelle Projekte gefördert. Im Durchschnitt werden pro Jahr mindestens 6.000 € an Projektmitteln zur Verfügung stehen.

Der Ölbergmarkt wird 10

Unbenannt

Der Ölbergmarkt feiert seinen 10. Geburtstag! Was? Schon 10 Jahre gibt es den?
Ja, genau und wir wollen mit euch und Ihnen feiern.

Freitag, den 22. April von 14 bis 18 Uhr auf dem Otto-Böhne-Platz.

Wir freuen uns auf viel Besuch. Es gibt Sekt für alle zum Anstoßen und die Petite Confiserie macht Spargelquiche. Vom EstEstEst gibt es leckeren Wein dazu. Harry hat seinen Backofen dabei …
Wer möchte, erwirbt die 10-Jahres-Ölbergmarkt-Einkaufstasche, von denen nur 100 Stück produziert worden sind.
Einige Läden der Marienstraße präsentieren sich mit eigenen Marktständen. Unter anderem mit der Geschmacksexplosion aus dem Münsterland, den westfälischen Gurken. Und nicht zu vergessen: die Spargelsaison hat auch begonnen.
Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter. Laßt euch überraschen. Wir haben auch frühere Marktbeschicker eingeladen.

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Zehn Jahre ist es her: der Ölberg hatte sich Anfang der 2000er-Jahre aufgemacht, die drohende Abwärtsspirale des Quartiers aufzuhalten und umzukehren. Das Ziel: ein lebenswerter Stadtteil für Menschen aus allen sozialen Gruppen, die hier leben. Ein Wochenmarkt musste her.
Bereits ein Jahr vorher war das Ölbergfest „erfunden“ worden. Viele leer stehende Ladenlokale waren in den Jahren zuvor durch künstlerische und kulturelle Aktivitäten wiederbelebt worden. Es war was los – auf dem Ölberg.
Mit viel Dynamik wurde im Frühjahr 2006 das nächste Projekt der „Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.“ initiiert. Die Plätze zu beleben, die Nahversorgung zu sichern, waren Ziele, die bei den ehrenamtlich Aktiven auf dem Ölberg die Idee aufkommen ließ, einen Bauernmarkt zu etablieren. Regionale Produkte von Wuppertaler Bauern bereicherten das Angebot an Lebensmitteln im Quartier: Lebensmittel, die sogar in der Region produziert worden waren.
Gleichzeitig wurde die Aufenthaltsqualität auf dem Otto-Böhne-Platz erhöht. Einkaufen und „Platz nehmen“, Kaffee trinken oder Reibekuchen essen, wurden zum Standard auf einem der zentralen Plätze in der Elberfelder Nordstadt. Schnell wurde aus dem 4-Wochen-Rhythmus des Marktes ein Angebot an alle Ölberger/innen, welches alle zwei Wochen das Quartier bereicherte.
10 Jahre lang ist der Ölbergmarkt durch einige Höhen und Tiefen gegangen. Viele Bauern gingen, manche hörten ganz auf, ihre Produkte auf Märkten zu verkaufen, andere machten zu wenig Umsatz. Händler kamen und gingen. Der Markt bot den Kunden und Kundinnen Gemüse, Obst, Kartoffeln, Eier, Brot und Kuchen, immer auch Käse. Für eine lange Zeit auch Reibekuchen und sogar Wein. Frischen und geräucherten Fisch und zu Beginn sogar Bio-Fleisch aus der Region rundeten lange das Angebot ab.
Heute ist der Ölbergmarkt ein kleines, aber feines zweiwöchentlich stattfindendes Event auf dem Otto-Böhne-Platz. Brot und Kuchen, Gemüse, Obst und Käse sowie Eier, Marmeladen oder Kartoffeln, sogar Senf aus der Eifel bieten das Wesentliche, was ein kleiner Markt anbieten kann und muss.
Und immer stehen Tische und Stühle in der Mitte, um zu Verweilen, einen Klönschnack mit Freunden und Bekannten zu halten oder eine Tasse Kaffee aus dem Café Stil-Bruch zu genießen. Und: ganz heimelig wird es, wenn Harry seinen mobilen Backofen mitbringt und das Brot vor Ort backt. Dann ist es schon von weitem zu riechen: es ist wieder Freitag und der Ölbergmarkt ist da.
Auch im Namen der jetzigen Marktbeschicker wollen wir als Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. hier mal auch einen Dank loswerden, an die vielen Kunden und Kundinnen, die dem Markt über 10 Jahre hinweg die Treue gehalten haben.
Zudem geht der Dank des Unternehmervereins an die Marktbauern und –händler, die den
Ölbergmarkt über die Jahre hinweg beliefert und bereichert haben, insbesondere an die, die heute „der Ölbergmarkt“ sind: die Stadtbäckerei Harry Kaiser und Lioba, seine Mitarbeiterin, die Gemüse-, Obst- und Käsehändler Jörg und Martina Merks und nicht zu vergessen, Helmut Burggräfe, unser Eierbauer.