Jetzt vOrsOrgen – letzter Ölbergmarkt vor Ostern, Freitag 31. März um 14 Uhr …

… und Ostereier bei Helmut kaufen …
Außerdem Nachbarschaft treffen | Platz nehmen | Kaffee von Julia aus der Petite Confiserie trinken | die „Ölberger Mischung“
für das Wochenende und die kommende Woche bei Helmut kaufen | Und Lioba und Harry haben mehr als den leckeren Rosinenstuten | Und… und … und … schaut selber.

Und hier alle Termine in 2017:
28.4., 12.5., 26.5., 9.6., 23.6.
7.7., 21.7., 4.8., 18.8., 1.9., 15.9., 29.9., 13.10., 27.10., 10.11., 24.11., 8.12., 22.12.

Unsere Nachbarn: Strangeville Records

In diesem Jahr wird die Schallplatte 130 Jahre alt. Großartig, dass sich die mit der Erfindung der CD fast schon totgeglaubte Technik bis heute erhalten hat. Großartig auch, weil die Marienstraße genau deshalb um einen tollen Treffpunkt reicher ist: Im Oktober letzten Jahres hat sich Stefan Müller in der Hausnummer 35 mit seinem kleinen, aber feinen Plattenladen „Strangeville Records“ einen Jugendtraum erfüllt.

(Foto: Oliver Heise)

Stefan Müller ist 51 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, hat lange als Krankenpfleger gearbeitet und war in den letzten Jahren als selbständiger Berater im Gesundheitswesen unterwegs. Mit Musik beschäftigt er sich, seit er jung ist, sammelte Schallplatten, was das Zeug hält, so dass er inzwischen eine stattliche Sammlung von rund 1.500 Platten vorzeigen kann. „Ich habe Scheiben, die gehören zu meinem Leben, von denen weiß ich genau, in welcher Lebenslage ich sie gekauft und gehört habe. Die werde ich mein ganzes Leben lang überall mit hinschleppen, selbst wenn ich sie nie wieder hören werde“, erzählt er. Die Erfüllung seines Traumes von einem eigenen Plattenladen war zeitlich und finanziell erst jetzt möglich. Umso schöner, dass er sich diesen Wunsch auf dem Ölberg erfüllt hat, wo er, so sagt er, Menschen treffen werde, die seine Leidenschaft teilen.

Im Sortiment von Strangeville Records finden Kunden Interessantes aus den Bereichen Alternative, Indie, Rock, Northern Soul und Blues. „Aber ich bin nicht festgelegt. Bestellen kann ich meinen Kunden alles, was sie wollen. Und wenn ich merke, dass die Leute sich mehr Reggae oder Ska wünschen, würde ich mein Sortiment dahingehend natürlich erweitern.“

Stefan Müller passt gut auf den Wuppertaler Ölberg, wo in den letzten drei Jahren Designer, Handwerker und Künstler ihre Manufakturen und Ateliers eröffnet haben und von Qualität, Handwerk und Entschleunigung sprechen, wenn sie begründen, warum sie mit ihren Läden raus aus der Stadt hoch auf den Berg gezogen sind. „Es gibt zwei Orte, an denen mein Laden funktionieren würde, das ist hier oben und unten im Luisenviertel“, erklärt Stefan Müller. Für den Ölberg hat er sich entschieden, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis besser war und er die erstaunliche Entwicklung der Infrastruktur hier oben beobachtet hat. „Hier ziehen alle zusammen daran, Kunden auf den Berg zu kriegen. Das ist klasse. Und ja, auch Vinyl hat für mich etwas mit Entschleunigung zu tun“, sagt er. „Wenn man Platte hören will, ist man gezwungen, sich bewusst Zeit zu nehmen.“

Die Schallplatte hat in den letzten zehn Jahren einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Vinyl ist zwar immernoch eine Nische, aber dass die Nachfrage in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird, davon ist Stefan Müller genau wie andere Fachhändler überzeugt.

Man vertut sich, wenn man denkt, nur Nostalgiker kämen heute in die Plattenläden und stöberten nach längst vergessenen Geheimtipps. „Zu mir kommen unheimlich viele junge Leute, 18-,19-Jährige, die ganz spezielle Scheiben kaufen oder verschenken wollen.“ Vielleicht hat es etwas mit einem neuen Lifestyle zu tun, der Haptik, eben jener Entschleunigung, die einen Kontrapunkt setzen soll zur schnelllebigen, hochtechnisierten Zeit, der auch Teenager inzwischen entfliehen wollen. Dabei sind Schallplatten mit um die 20 Euro das Stück nicht gerade billig, Musik streamen oder aus dem Internet runterladen jedenfalls ist wesentlich günstiger. Es gibt sogar Nachpressungen, die noch viel teurer sind, da kostet eine Schallplatte gar 40, 50 oder sogar 60 Euro. Und dass das nicht unbedingt immer qualitativ hochwertig gepresste Musik ist, weiß auch Stefan Müller: „Man erlebt das immer wieder, dass sogar extrem teure Scheiben minderwertig produziert sind.“ Die Nachpressungen überschwemmen derzeit den Schallplattenmarkt, es gibt sie in Fachgeschäften genauso zu kaufen, wie in bekannten Medien-Märkten und großen Kaufhäusern. „Aber das genau wollen meine Kunden nicht“, ist sich Stefan Müller sicher. „Zu mir kommen Leute, die sich unterhalten wollen, die Zeit mitbringen und denen ich das bestelle, was es vielleicht gar nicht mehr im Handel gibt.“ Richtig toll sei es, so der Ladenbesitzer, wenn mehrere Leute zusammen im Laden seien und anfingen, sich über Musik zu unterhalten. „Dann wird es interessant“, schwärmt er, „weil dann passiert das, was ich hier haben will: gute Schallplatten, Austausch mit Leuten, eine tolle Atmosphäre.“

Jennifer Abels

(M)EIN NEUER TAG – Fotoausstellung von Kindern mit Fluchtgeschichte

Freitag, 20. Januar //15.30 Uhr //Galerie Hebebühne //Mirker Straße 62 //Wuppertal //

Die Ästhetik ihrer neuen Heimat Wuppertal fingen 13 Kinder mit Fluchtgeschichte im Kulturrucksack Herbst 2016 mit ihren Schwarz-Weiß-Kameras ein.
Die 13 in dem Workshop entstandenen großformatigen Bilder sind ab Freitag, dem 20. Januar, in der Hebebühne an der Mirker Straße zu sehen.
Mit dem frischen Blick des Neuankömmlings gingen die 10- bis 14-Jährigen zwei Wochen lang unter Anleitung der Theatermacherin und Musikerin Nelly Köster und der Fotografin Caroline Schreer mit der Kamera auf die Suche nach der Schönheit im Alltäglichen.
Die Frage: „Wenn du einem Freund oder einer Freundin dein neues Leben zeigen wolltest, wie würde das aussehen?“ gaben die Workshop-Leiterinnen ihnen mit auf die Entdeckungstour. In kleinen Notizbüchern notierten die Kinder den Kontext und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zu dem eigenen Foto.
„Es geht uns darum, den Blick auf die kleinen Momente im Leben zu schärfen. Die genaue Betrachtung der Alltäglichkeit eröffnet sowohl dem Künstler, als auch dem Betrachter einen intimen Einblick in subjektiv empfundene Selbstverständlichkeiten, die unter dem Fokus des Objektivs, besonders werden und womöglich neue Schlüsse und Blickwinkel ermöglichen“, so Nelly Köster und Caroline Schreer. „Wir wollen den Versuch wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestalter, als aktive, ernst genommene Persönlichkeiten auf einer gesellschaftlichen Ebene wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst zu präsentieren, indem sie ihre Arbeiten mit anderen teilen“.
So präsentiert jedes der 13 Kinder bei der Vernissage am Freitag, 20. Januar, um 15.30 Uhr persönlich sein großformatiges Bild in der Galerie Hebebühne.
Die Ausstellung beinhaltet zudem einen kurze Dokumentarfilm der Wuppertaler Filmemacherin Kim Münster und eine Fotodokumentation des Projektes von Caroline Schreer. Die Exponate sind eine Woche lang zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Das dem Kulturrucksack Wuppertal angegliederte Projekt des Künstlernetzwerkes CANTINA PUBLICA wurde in Kooperation mit der Helmholtz Realschule und mit Unterstützung des Ölbergfonds, der Firma Vorwerk und der Druckerei B.R.O.T. realisiert.

Zirkusaktionswoche auf dem Schusterplatz

 

Plakat 2016 klein

Seit sieben Jahren bietet die Kirche auf dem Ölberg eine Aktionswoche für Kinder in der ersten Ferienwoche auf dem Schusterplatz an. Es ist ein buntes Ferienprogramm für Kinder vom Ölberg. Die Kinderaktionen finden nachmittags bei schönem Wetter direkt auf dem Schusterplatz statt, und bei Regenwetter in der Kirche auf dem Ölberg, Rolandstraße 15, Wuppertal-Elberfeld. In den letzten Jahren nahmen täglich bis zu 50 Kinder daran teil.

Unterstützung bekommen wir durch die Leiterin des Schulprojekt-Zirkus Krümel von der Rudolph Steiner Schule und Kindern des Zirkus Krümel.

Die „Ölberg-Kinder“ können im Vorprogramm, dank der Anleitung von den „Zirkus-Krümel-Kindern“  viele Dinge einüben: Jonglieren, auf Laufkugeln laufen, Einrad fahren und vieles mehr. Anschließend werden im Plenum Kunststücke aufgeführt, Lieder gesungen und ein Puppenstück vorgespielt.

Für die Eltern ist auch bestens gesorgt, sie können kostenlos einen Kaffee und ein Stück Kuchen bekommen. Die ganze Woche ist für die Kinder kostenlos und wird über Spenden vom Veranstalter, der Kirche auf dem Ölberg, Rolandstraße 15 in Wuppertal Elberfeld getragen.

Erste Sommerferienwoche, 11.- 15. Juli 2016 (Montag-Freitag), 16.00 – 18.00 Uhr auf dem Schusterplatz,für alle Grundschulkinder und deren Eltern

Ballonfahrt über das Ölbergfest zu gewinnen!

HFQ-Ballon_webDie Haaner Felsenquelle gehört dieses Jahr wieder zu den Sponsoren des Ölbergfestes und wird wie bereits 2014 eine Ballonfahrt über das Ölbergfest am 21. Mai 2016 für eine Person und Begleiter/in verschenken. Die beiden Mitfahrer/innen werden vom Ölbergfest von Begleitfahrzeug abgeholt und zum Startplatz gebracht und nach der Ballonfahrt wieder zum Fest gebracht. Eine runde Sache also.

Wer an der Verlosung mitmachen möchte, schickt eine E-Mail an ballon@nord-stadt.de mit Namen und Telefonnummer. Alternativ geht auch eine Postkarte an: Ölbergfestkoordination, Schusterstr. 59, 42105 Wuppertal. Einsendeschluss ist der 19. Mai, 24 Uhr. (Das heißt bis zu diesem Zeitpunkt muss die Bewerbung bei uns im elektronische bzw physischen Briefkasten sein). Es entscheidet das Los.

Der Ballonfahrer hat im Vorfeld verschiedene Startplätze ausgekundschaftet. Es gibt den Plan und die Möglichkeit, je nach Windverhältnissen, über das Ölbergfest zu fahren. (Beim letzten Mal konnt die Gewinnerin auf den Ölberg gucken.) Das kann natürlich nicht zugesichert werden, zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Auch bei ungünstigen oder schlechten Wetterbedingungen kann die Ballonfahrt nicht stattfinden. Dann wird ein Ersatztermin angeboten. Anspruch auf die Ballonfahrt hat nur die Person, die am 3. Mai 2014 die Ballonfahrt auch antreten und von uns am 20. Mai telefonisch erreicht werden kann. Einschränkungen: Körperliche Fitness ist vorausgesetzt, Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 1,30 können grundsätzlich nicht mitfahren! Kein Alkoholkonsum vor der Fahrt! Es gelten die Beförderungsbestimmungen von airspace solutions. Rechtsweg ausgeschlossen.

Ölbergfest – Das Mitmachinfo ist da!

Liebe Nachbarn und Nachbarinnen, das Mitmachinfo mit Anmeldezettel ist da. Könnt Ihr hier runterladen und Euch ausdrucken. Ab nächste Woche gibt es das auch in gedruckter version in allen Kneipen und Kiosken und wird auch dann an alle Haushalte verteilt.

Anmeldetermine: Für alle, die einfach nur ihr Sofa o.ä. vor ihrem Haus raussetzen oder eine Aktion machen wollen, können sich bereits am 8. April zwischen 16 und 20 Uhr im Büro des Stadtteilservices, Marienstraße 5, anmelden. Die, die Speisen und Getränke verkaufen wollen, müssen sich schriftlich bis zum 8. April entweder per Mail oder Brief oder persönlich in Stadtteilbüro um einen Standplatz bewerben. Dafür brauchen wir die Infos, wer Ihr seid, warum Ihr das machen wollt (Verein oder oder) und detalliert, was Ihr anbieten wollt. Am zweiten Anmeldetermin, dem 22. April (wieder im Büro des Stadtteilservices zwischen 16 und 20 Uhr) können dann die ausgewählten Essens- und Getränkestände ihre Anmeldung fest machen. (Natürlich können dort auch weitere „Sofas“ angemeldet werden.)

Bitte das Mitmachinfo genau lesen, eigentlich enthält es alle Informationen, die für die Anmeldung notwendig sind. Bitte auch sonst auch mal bei den FAQs nachschlagen.