Mirker Quartiersfonds geht in die nächste Runde

Jetzt Anträge stellen für die Sitzung des Beirats Anfang März
30.000 € Städtebaufördermittel stehen bis Ende 2018 bereit

Der Lokale Beirat trifft sich Anfang März und wird dort über die neuen Projektanträge beraten und entscheiden.Gefördert werden 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. In der ersten Runde sind bereits ca. 11.000 Euro vom Gesamtbetrag 30.000 € vergeben worden.
Im Rahmen der Zielsetzung sind Mitmachprojekte zu vielen Themen möglich: Die Kinder- und Familienfreundlichkeit, eine bessere Umweltqualität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, die Integration von Migrantinnen und Migranten, die Stadtteilkultur, eine aktive Freizeitgestaltung und bessere Bildungsmöglichkeiten.
Die Mitglieder des Beirates und das Forum:Mirke sind gespannt auf viele kreative Vorschläge. Abgabetermin ist Donnerstag, der 2.3..
Die Geschäftsführung des Beirates und die formale Bewilligung der Fördermittel liegen bei der Stadt Wuppertal.
Alle, die Projektideen haben, können mit Dieter Bieler-Giesen (Stadt Wuppertal, Stadtentwicklung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kontakt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grundlage der städtischen Richtlinien zu stellen ist.
Die Mitglieder des Beirates sind:

  1. Frau Christine Riesner (Anwohnerin / Pflegeexpertin)
    Vertretung: Herr Eberhard Fahle (Ölberg eG / Flüchtlingshilfe / Anwohner)
  2. Frau Margot Nitz-Roelofsen (Supervisorin / Baugruppe Malerstraße / Anwohnerin)
    Vertretung: Frau Inge Grau (Baugruppe Malerstraße / Forum:Mirke)
  3. Herr Erol Celik (Anadolu Wuppertal)
    Vertretung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wuppertal)
  4. Herr Oliver Alber (Kult-Sport)
    Vertretung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  5. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke) (Sprecherin des Beirates)
    Vertretung: Herr Peter Krieg (Flüchtlingshilfe Nordstadt / Alte Feuerwache)
  6. Frau Cathy Klappert (Opendata / Utopiastadt)
    Vertretung: Herr Johannes Schmidt (Utopiastadt / Changemaker City / Transformationsstadt)
  7. Herr Yener Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertretung: Herr Biniam Gebremedhin (Ada / KLUB, Gathe 50)
  8. Herr Cemal Agir (Bezirksvertretung Elberfeld)
    Vertretung: Herr Joachim Knorr (Bezirksvertretung Elberfeld)

Das Forum:Mirke ist eine Quartierskonferenz, in der sich Vertreter*innen lokaler Gruppen und Organisationen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiven Austausch über die Entwicklungen im Quartier Mirke treffen. Gestartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopiastadt zur Qualifizierung von Themen für die Fortschreibung des integrierten Handlungsprogramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch Fördermittel für die Quartiersarbeit zu generieren. Dies ist mit Landesfördermitteln gelungen, die nach einem Abstimmungsprozess zwischen dem Forum:Mirke und der Wuppertaler Stadtverwaltung nun in einen Quartiersfonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind. Die Mitmachprojekte sollen dazu dienen, die Entwicklungsziele des integrierten Handlungsprogramms umzusetzen.

(M)EIN NEUER TAG – Fotoausstellung von Kindern mit Fluchtgeschichte

Freitag, 20. Januar //15.30 Uhr //Galerie Hebebühne //Mirker Straße 62 //Wuppertal //

Die Ästhetik ihrer neuen Heimat Wuppertal fingen 13 Kinder mit Fluchtgeschichte im Kulturrucksack Herbst 2016 mit ihren Schwarz-Weiß-Kameras ein.
Die 13 in dem Workshop entstandenen großformatigen Bilder sind ab Freitag, dem 20. Januar, in der Hebebühne an der Mirker Straße zu sehen.
Mit dem frischen Blick des Neuankömmlings gingen die 10- bis 14-Jährigen zwei Wochen lang unter Anleitung der Theatermacherin und Musikerin Nelly Köster und der Fotografin Caroline Schreer mit der Kamera auf die Suche nach der Schönheit im Alltäglichen.
Die Frage: „Wenn du einem Freund oder einer Freundin dein neues Leben zeigen wolltest, wie würde das aussehen?“ gaben die Workshop-Leiterinnen ihnen mit auf die Entdeckungstour. In kleinen Notizbüchern notierten die Kinder den Kontext und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zu dem eigenen Foto.
„Es geht uns darum, den Blick auf die kleinen Momente im Leben zu schärfen. Die genaue Betrachtung der Alltäglichkeit eröffnet sowohl dem Künstler, als auch dem Betrachter einen intimen Einblick in subjektiv empfundene Selbstverständlichkeiten, die unter dem Fokus des Objektivs, besonders werden und womöglich neue Schlüsse und Blickwinkel ermöglichen“, so Nelly Köster und Caroline Schreer. „Wir wollen den Versuch wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestalter, als aktive, ernst genommene Persönlichkeiten auf einer gesellschaftlichen Ebene wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst zu präsentieren, indem sie ihre Arbeiten mit anderen teilen“.
So präsentiert jedes der 13 Kinder bei der Vernissage am Freitag, 20. Januar, um 15.30 Uhr persönlich sein großformatiges Bild in der Galerie Hebebühne.
Die Ausstellung beinhaltet zudem einen kurze Dokumentarfilm der Wuppertaler Filmemacherin Kim Münster und eine Fotodokumentation des Projektes von Caroline Schreer. Die Exponate sind eine Woche lang zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Das dem Kulturrucksack Wuppertal angegliederte Projekt des Künstlernetzwerkes CANTINA PUBLICA wurde in Kooperation mit der Helmholtz Realschule und mit Unterstützung des Ölbergfonds, der Firma Vorwerk und der Druckerei B.R.O.T. realisiert.

Ölberger Quartiersfonds

Logo Ölberger QuartiersfondsDie Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. haben im Frühjahr 2013 einen Parkplatz in der Sattlerstraße herrichten lassen und vermieten seitdem 22 Stellplätze an die Anwohner/-innen. Mit dem Überschuss aus diesen Vermietungen werden ab 2015 erstmalig soziale und kulturelle Projekte gefördert. Im Durchschnitt werden pro Jahr mindestens 6.000 € an Projektmitteln zur Verfügung stehen.

Ölbergfonds – Fragen

1. Wie geht das mit dem Quartiersfonds? Welche Projekte werden gefördert? Wo und wie kann ich Anträge einreichen? Wieviel Geld ist im Pott?
2. Wer ist in der Jury Mitglied? Wie wird entschieden?
3. Wann finden die Jurysitzungen statt und bis wann muss ein Antrag abgegeben sein?
4. Kann ich auch für den Quartiersfonds spenden? Auf welches Konto kann ich das machen?

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Ölbergfonds – Antworten

1. Wie geht das mit dem Quartiersfonds? Welche Projekte werden gefördert? Wo und wie kann ich Anträge einreichen? Wieviel Geld ist im Pott?
Die Projekte müssen einen sozialen oder kulturellen Hintergrund oder Beweggrund haben.
Die Projekte müssen auf dem Ölberg durchgeführt werden.
Die Projekte müssen öffentlich sein und dürfen nicht „hinter verschlossenen Türen“ stattfinden.
Die Antragsteller sollen vom Ölberg kommen.
Die Projektidee muss nicht neu sei, es werden auch „alte“ Projektideen entgegengenommen.
Der Projektantrag kann sowohl auf ein oder zwei Seiten niedergeschrieben werden, als auch per Video eingereicht werden.
Hauptbestandteile des Antrags sollten sein: Name, Organisation, Kontaktinformationen, Projekttitel, Beschreibung des Projekts und der Zielstellung, Kostenkalkulation, Antragssumme.
Bewilligt werden vor allem Sachkosten; Aufwandsentschädigungen sind mit bis zu 30 €/h höchstens anzusetzen.
Das Projektvorhaben sollte nach 12 Monaten abgeschlossen sein. Nach Abschluss des Projekts soll ein Kurzbericht (5-10 Zeilen) mit Fotos abgegeben werden.
Gut sind auch Rückmeldungen von Teilnehmer/innen oder Pressemeldungen zum durchgeführten Projekt.
Die Bewilligungssumme darf 3.000 € nicht übersteigen, Kleeinprojekte bis 300 € haben vorrang. Eine Teilfinanzierung ist möglich.
Anträge nimmt der Verein Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. entgegen.
Postadresse: Zimmerstr. 40, 42105 Wuppertal
eMail: info@unternehmen-nordstadt.de

2. Wer ist in der Jury Mitglied? Wie wird entschieden?
Der Jury gehören an:
Andrea Oppermann, Leiterin der GGS Marienstraße
Sabriye Izgi, Mitarbeiterin der Städt. Seniorentreff Marienstraße
Anne Jonas-Ulbrich, Inhaberin des LIEBESGRUSS
Soufian Goudi, Mitglied des Wuppertaler Jugendrates
Uwe Peter, Vorstand der Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.
Die Jurymitglieder müssen sich bei eigenen Projekten enthalten.
Entschieden wird mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit ist das Projekt abgelehnt; eine Konsensentscheidung wird angestrebt.

3. Wann finden die Jurysitzungen statt und bis wann muss ein Antrag abgegeben sein?
Die Jurysitzungen finden in der Regel 3x im Jahr statt. Aktuelle Termine können unter info(at)unternehmen-nordstadt.de erfragt werden.

4. Kann ich auch für den Quartiersfonds spenden? Auf welches Konto kann ich das machen?
Der Quartiersfonds freut sich auch über Spenden.
Spenden dafür sammelt der Förderverein Elberfelder Nordstadt e.V.. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und ist berechtigt Spendenquittungen auszustellen.

Kontonummer: DE61 3305 0000 0000 9371 69; BIC WUPSDE33XXX
Stichwort: Ölberger Quartiersfonds