Nachbarn satt

Seit geraumer Zeit findet jeweils am 3. Sonntag eines jeden Monats um 19:00 Uhr die Ölberg-Kantine im Stilbruch statt. Eine Gelegenheit Ölberger Nachbarn zu treffen und miteinander zu Abend zu essen. Gegessen wird was auf den Tisch kommt, und das hängt ganz davon ab was gekocht wird. Mustafa zaubert neben seiner Linsensuppe oft andere lecker Sachen am Herd, unterstützt wird er durch die internationale Ölberger Nachbarschaft. So landet immer was Neues auf dem Buffet. Einmal etwas aus dem Sudan oder Frankreich, Marokko oder der Türkei. Es geht reihum. Das Essen ist als nachbarschaftliches Event gedacht. Gegen eine kleine Spende kann jeder teilnehmen, die mit dem großen Portemonnaie oder die mit dem ganz kleinen.

Am kommenden Sonntag heißt es wieder: „Mahlzeit“

Eine Initiative vom Stilbruch und Nordlicht e.V.

 

Die Letzte Wurst – Ausstellung 21.4.2013

Für alle Liebhaber des Guten Geschmacks

„Seit mehr als _JSL032N15 Jahren habe ich als alter Ölberger bei Eckhardt Henke Wurst und Fleisch gekauft. Auch nachdem ich vom Berg weggezogen bin, kam ich jeden Samstag hierher, um für die Woche für mich einzukaufen. Bei jedem Einkauf in der Metzgerei Henke gab es ein kurzes persöhnliches Gespräch, Austausch von Informationen über gemeinsame Freunde und Bekannte und deren Aktivitäten auf dem Oelberg.

Vor ca. 2 Jahren sprach ich mit Eckhardt Henke über seine Arbeit und er, über das Aufhören und in Rente gehen … „so in drei Jahren wahrscheinlich“. Wir vereinbarten, dass ich seine Arbeit und die Räume der Metzgerei fotografieren dürfe, wenn es soweit wäre. Nun kam das Aufhören aus unterschiedlichsten Gründen ziemlich plötzlich 1 Jahr früher. Es blieb als Termin nur noch der 8.12.2012 übrig. In der Nacht von Sonntag auf Montag von 3.30 – 9.30 Uhr wurde in der Metzgerei Henke ‘“die letzte Wurst“‘ gemacht.

Hier im Fenster ist nur kleine Auswahl der Bilder zu sehen, die entstanden sind. Mehr von dem Aufwand, der körperlichen Anstrengung, und dem handwerklichen Können, das dazu gehört, um jede Woche seine frischen Fleischprodukte im Laden an zu bieten, könnt Ihr am Sonntag, den 21.4.2013 um 11 Uhr in der alten Metzgerei bei einem Glas Sekt sehen.“ Olaf Faustmann, Fotograf
mit Unterstützung der „Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.“

Die Fotos gibt es >> hier auch als Galerie anzuschauen.

Der Berg liest wieder

Am 13. Oktober 2013 heißt es wieder „Der Berg liest“. Nach der fulminanten ersten Runde unseres Lesefestivals im Oktober 2011, wollen wir auch dieses Jahr wieder an allen möglichen und unmöglichen Orten lesen. Die Nachfrage ist jetzt schon sehr groß, allein es fehlt noch einiges an Geldern, um eine professionelle Vor- und Nachbereitung sicherzustellen. Wir suchen noch Sponsoren, denen zum einen unser Viertel am Herzen liegt und sich für diese Art von Leseförderung begeistern können. Auch Einzelspenden sind willkommen und steuerlich absetzbar: Förderverein Elberfelder Nordstadt, Spendenkonto 937 169, Stadtsparkasse Wuppertal, BLZ 330 500 00, Stichwort: Der Berg liest. Sobald wir die Basisfinanzierung gesichert haben, werden wir an dieser Stelle konkrete Informationen und Anmeldemöglichekiten publizieren.Bis dahin, lest Euch schon mal warm.

Parken für eine gute Sache

– Quartiersfonds für soziale und soziokulturelle Maßnahmen in der Nordstadt aufgelegt –

Die Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. haben sich wieder etwas Neues einfallen lassen, um die soziale und kulturelle Entwicklung der Nordstadt zu befördern. Neben der Organisation von Kulturprojekten war der Unternehmerverein in der Vergangenheit vor allem durch die Organisation des Ölbergfests und des Ölbergmarktes in der Nordstadt und darüberhinaus bekannt geworden.
Der Verein hat von der Stadt Wuppertal die Parkplatzfläche an der Sattlerstraße neben der Autowerkstatt gepachtet. Aus den Einnahmen der Stellplatzvermietung soll ein Quartiersfonds für soziale und soziokulturelle Maßnahmen eingerichtet werden.
Hintergrund für dieses Projekt ist, dass kaum noch Fördermittel in die Stadtteile fließen, mit denen Schul-, Kindergarten- oder Kulturprojekte durchgeführt oder auch Spielplätze bewirtschaftet werden können. So finanziert der Unternehmerverein schon seit 5 Jahren die Wasser- und Stromversorgung des Schusterplatzes. 2013 werden die sogenannten Mitmachprojekte aus Städtebauförderungsmitteln nicht neu aufgelegt, so dass momentan freie Initiativen, soziale Organisationen und viele mehr keine Möglichkeiten haben, ihre Maßnahmen zu finanzieren.
Mit dem Parkplatzprojekt will der Unternehmerverein den Grundstock für einen eigenständigen Quartiersfonds erwirtschaften.

22 Stellplätze stehen zur Vermietung an. Bei einem Mietpreis von ca. 35 € pro Monat können so zu Beginn zwischen 1.000 und 2.000 € erwirtschaftet werden. Nach 5 Jahren können dann jährlich ca. 4.000 bis 5.000 € für den Quartiersfonds erwirtschaftet werden.
nordstadt wuppertalKooperationspartner bei diesem Projekt ist die Firma Cambio, ein Carsharing-Unternehmen, welche ihr Carsharing-Angebot auf dem Ölberg von einem PKW auf vier erhöhen will. Cambio wird drei Plätze mieten.
Der Quartiersfonds wird beim Förderverein Elberfelder Nordstadt, einem gemeinnützigen Verein, angelegt sein. Hier besteht auch die Möglichkeit den Fonds durch Spenden aufzustocken. Spendenquittungen werden gerne ausgestellt.

Spendenkonto 937 169, SSK Wuppertal, BLZ 330 500 00, Stichwort: Quartiersfonds

Anträge an den Quartiersfonds können erstmalig in 2014 gestellt werden. Erst dann können entsprechende Ausschüttungen vorgenommen werden. Bis dahin wird auch eine unabhängige Jury gebildet, die über die Mittelverwendung entscheidet.
Mit diesem Projekt werden in Wuppertal erstmals eigene Mittel für soziale Maßnahmen erwirtschaftet. Das ist unsere Antwort auf die Haushaltskürzungen der Stadt Wuppertal.
Wenn Sie Interesse an einer Stellplatzfläche an der Sattlerstraße haben, bitte melden Sie sich. Vielleicht sind 35 € günstiger als die Knöllchen, die man an die Stadt Wuppertal monatlich bezahlen muss.

Paula

Willkommen

Wenigstens bekomme ich Geld dafür. Ich darf mir also was aus den Rippen schreiben, auch ohne über den Schusterplatz laufen, auf dem Ölberg-Markt einkaufen und mit den Leuten plaudern zu müssen. Ohne auf nordstadt.de zu posten und mir das nächste Ölberg-Fest dick und fett im Kalender einzutragen.
Ich lebe den Ölberg nicht.
Und trotzdem.
Ganz schlicht und einfach geht es um die Kohle. Denn ich bin käuflich. Erschreckend, sagt ihr? Doch schaut ihr neugierig hin, was das nur für ein seltsames Menschlein ist, das hier seine Gedanken hinkotzt.
Wie gut, dass in der Nordstadt die Häuser so nah beieinander stehen, da sieht man wenigstens immer, was der Nachbar macht.
Und bei mir braucht ihr euch noch nicht einmal den Hals zu verrenken.