Fotoausstellung: Wir Kinder vom Ölberg

Kinder vom Ölberg kleinklein1 Eine Ausstellung mit wunderschönen Fotos vom Ölberg kann zur Zeit im Lutherstift besucht werden. Über zwei Jahre begleitete Anne-Marie Kuhn Schüler und Schülerinnen der Grundschule Marienstraße in einem Fotoprojekt. Herausgekommen sind aufmerksame Beobachtungen des eigenen Quartiers, viele Blicke auf Details, an denen wir Großen oftmals vorbeirauschen. Was einen erwartet, sind wohlgestaltete Bilder, keine flüchtigen Knipserein.

Es ist eine tolle Idee, diese Ausstellung mit über 100 Fotografien im Seniorenzentrum Lutherstift anzusiedeln. Das Lutherstift zeichnet sich dadurch aus, dass gerne Besuch von außen gesehen wird und sich jeder Besucher eingeladen fühlt. Hier können die Fotos noch bis zum 30. September 2013 in aller Ruhe betrachtet werden (und wer mag, kann die Fotos mit oder ohne Rahmen für einen geringen Betrag erwerben). Die Jungfotografen schreiben auf der Seite kinderfotoprojekte.de: „Wir waren zwei Jahre unterwegs, wir sind überall auf dem Ölberg gewesen und haben viele Fotos geschossen. Manchmal waren es Schnappschüsse, manchmal ging was daneben. Wenn ihr denkt fotografieren wäre babyeinfach, da habt ihr euch getäuscht. Wir haben uns sehr angestrengt,aber es hat uns auch viel Spass gemacht. Wir haben auch viele Händler in unseren Viertel besucht. Fast alle haben uns angelächelt, manche haben auch eine Fotopose gemacht. Wir wünschen allen eine schöne Ölbergreise durch unsere Ausstellung.“ Und Anne-Marie Kuhn meint: „Kindern die mediale Welt der digitalen Fotografie näher zu bringen, ihre Blicke zu öffnen und zu schärfen, war und ist Teil meiner Arbeit mit ihnen. Dabei etwas über die eigene kleine Welt, den Ölberg und seine Menschen zu erfahren war Inhalt dieser über zwei Schuljahre reichenden Zusammenarbeit.“

Leute, schaut mal vorbei, es lohnt sich wirklich, täglich zwischen 9 und 18 Uhr, Lutherstift, Schusterstr. 15

Der Berg liest – Lesefestival Nordstadt Elberfeld

Es ist wieder soweit: am 13. Oktober 2013 startet das zweite Mal das Lesefestival “Der Berg liest”. Wer mitmachen möchte hat bis zum 13. September Zeit, sich zu überlegen, wann was und wo vorgelesen werden soll. Nächste Woche werden wir dafür noch ein Anmeldeformular online stellen. Viel Spaß beim Texte suchen! Der Aufruf:

Wer hätte das gedacht? „Der Glöckner von Notre Dame“ gelesen von Pfarrerin Sabine Dermann im Glockenturm der Friedhofskirche, Helge Schneiders „Pubertät“ vorgetragen von Kiki, Anja und Anne am Tippen-Tappen-Tönchen, Bölls „Die Sprache als Hort der Freiheit“ im Gewölbekeller in der Neuen Friedrichstraße und in der Helmholtzstraße ein Arztroman mit verteilten Rollen, Kaffee und Kuchen. Gab es alles schon. 2011 bei der ersten Ausgabe der Lesefestivals „Der Berg liest“. Mit überwältigender Resonanz von Lesenden und Zuhörern.

Jetzt rufen wir erneut unsere Nachbarn in der Nordstadt auf, am Sonntag, den 13. Oktober 2013, ihre Lieblingstexte vorzulesen – an von ihnen selbst gewählten Orten. Das kann das eigene Wohnzimmer sein, die Küche, das Treppenhaus, der Dachboden, eine Telefonzelle oder gar das eigene Auto. Lasst eurer Phantasie freien Lauf. Oder ihr lest an eurem Arbeitsplatz, im Klassenzimmer, in einem Ladenlokal, in der Kneipe. Fast alles ist möglich.

weiter unter dem Menupunkt „Der Berg liest“, Anmeldungformular kann >>hier heruntergeladen werden.