Thomas Beimel

30. Mai 1967 —  29. Juni 2016

Ich bin ein periph­er­er Kom­pon­ist“, sagt Thomas Beimel über sich selb­st. Als Kos­mopolit hat er den Ölberg für sich als Basis gewählt und die Stadt mit seinem gen­reüber­greifend­en Schaf­fen bere­ichert. Ende Juni ist er vol­lkom­men uner­wartet gestor­ben. Für das näch­ste Jahr waren zahlre­iche Konz­erte anläßlich seines 50. Geburt­stags geplant, die jet­zt seine Fre­unde real­isieren wer­den.

Statt eines Nachrufs, Stim­men vom Ölberg

Immer mit einem aufmerk­samen Blick und aufrechtem Gang. // Der Mann mit Hut, welch­er mit stolz erhoben­em Kinn und aus­holen­dem Schritt die Straße ent­lang zu schre­it­en pflegte und den man mit fasziniertem Blick zu fol­gen gewöh­nt war, hin­ter­lässt ein klaf­fend­es Nichts im Straßen­bild.
bunt. // Siem­pre con su son­risa y sus ojos res­p­lan­de­cientes, feliz con­ver­samos más de media hora. Y me con­tó mucho de su tra­ba­jo, proyec­tos y planes. Que esta­ba muy con­tento con su Albert y su músi­ca. Sus via­jes tam­bién de estar de nue­vo en Wup­per­tal y entre­gar a los niños refu­gia­dos su músi­ca. Que eso era muy lin­do y lo llen­a­ba de emo­ciones.
Der best-gek­lei­det­ste Mann des Ölbergs. // Ein humor­voller, sym­pa­this­ch­er Typ, voller kreativ­er Ideen und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt. Er berichtete häu­fig von seinen musis­chen Reisen. Ich ver­misse es, ihm zu begeg­nen. Er fehlt …
Warum ger­ade er? Solch ein beson­der­er, ele­gan­ter, unglaublich net­ter Men­sch? Er wird sehr fehlen. In der Kul­tur­land­schaft Wup­per­tals. Und auch auf der sehr schö­nen Karnevalssitzung im Hay­at. // Danke für alle Begeg­nun­gen als Nach­bar auf dem Ölberg, als inspiri­eren­der Men­sch, als Kün­stler, als begeis­tert­er und beseel­ter Beweger von so vielem, was unsere Stadt und Welt bere­ichert. All das wird so und so kollek­tiv, poli­tisch, poet­isch … viele weit­ere Kreise ziehen …
Danke, dass Du so ein­deutig warst und dass Du die Ver­ant­wor­tung für dieses wichtige Gefühl so überzeu­gend über­nom­men hast. // Du warst eine INSPIRATION // Thomas zwis­chen all den Ter­mi­nen beim Abendspazier­gang über den Ölberg tre­f­fen … eine Freude! Der Ölberg ist flach­er und tris­ter gewor­den. // Danke für dein Lachen, danke für die gemein­samen Proben und Konz­erte.

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Mir fehlt dein beschwingter Gang und dein meist lächel­nder Blick auf dem Berg. Du hast für das Schöne gebran­nt, den feinsin­ni­gen Humor geliebt und diejeni­gen, mit Du zu tun hat­test, mit Dein­er Freude und Fre­undlichkeit angesteckt. Wir haben uns immer durch Zufall getrof­fen- oder weil Du etwas Tolles gemacht hast, wie die großar­tige Wun­der-Flunk­er-Stadtrund­fahrt, das wun­der­bare poe­t­O­mo­bile auf dem Schus­ter­platz mit Dir in rosa-grün oder das Glüh­würm­chen­lied auf der Pöm­pel­ratssitzung. Du fehlst mir, wenn ich über den Ölberg gehe. Du hast alles bunter gemacht. // Tschüss lieber Nach­bar! Poet­is­che Grüße.