ZirkusAktionswoche 2017

Seit sieben Jahren bietet die Kirche auf dem Ölberg eine AktionsWoche in der ersten oder let­zten Ferien­woche, auf dem Schus­ter­platz oder der Kirche auf dem Ölberg an. Es ist ein buntes Ferien­pro­gramm für Kinder vom Ölberg. In den let­zten Jahren nah­men täglich bis zu 60 Kinder daran teil. In diesem Jahr wird es eine ZirkusAk­tionsWoche geben, wie in den bei­den ver­gan­genen Jahren. Täglich vom 21.- 25. August von 16.00 – 18.00 Uhr, in der Kirche auf dem Ölberg, Roland­straße 15. Dies ist durch die bere­itwillige Unter­stützung der Lei­t­erin des Schul­pro­jekt-Zirkus Krümel von der Rudolph Stein­er Schule und Kindern & Eltern des Zirkus Krümel möglich.

Die Kinder kön­nen im Vor­pro­gramm viele Dinge einüben: Jonglieren, auf Laufkugeln laufen, Ein­rad fahren und vieles mehr. Anschließend wer­den im Plenum Kun­st­stücke aufge­führt, Lieder gesun­gen, eine bib­lis­che Geschichte erzählt und ein Pup­pen­stück vorgespielt.Für die Eltern ist auch bestens gesorgt, sie kön­nen einen Kaf­fee und ein Stück Kuchen bekom­men. Die ganze Woche ist für die Kinder kosten­los. Alles wird über Spenden vom Ver­anstal­ter, der Kirche auf dem Ölberg, Roland­straße 15 in Wup­per­tal Elber­feld getra­gen.

Gospelchor rejoising in der Friedhofskirche

am 13.05.2017 um 19.00 Uhr

´rejoiS­ing´, das sind 40 junge Sän­gerin­nen und Sänger, die sich inzwis­chen auch über­re­gion­al einen Namen für mitreißende Gospel­musik gemacht haben. Dabei sind es vor allem die Freude am Sin­gen und die Begeis­terung, die den Funken zum Pub­likum über­sprin­gen lassen.

Schw­er­punkt in den Konz­erten ist die sog. con­tem­po­rary Gospel Musik, ein Mis­chung aus dem tra­di­tionellen Gospel, Soul, R’n’B, Funk bis hin zu HipHop, die mit Inter­pre­ten wie beispiel­sweise Kurt Carr, Kirk Franklyn oder Israel Houghton regelmäßig die Gren­zen zwis­chen kirch­lich­er und weltlich­er Musik über­windet. Dabei begeis­tert der Chor immer mit ein­er Mis­chung aus rock­i­gen Gospels und san­ften Bal­laden, aber auch tra­di­tionelle Spir­i­tu­als und aus­ge­feilte acapel­la-Stücke ste­hen auf dem Pro­gramm.

Immer wieder übernehmen Sän­gerin­nen und Sänger aus dem Chor dabei auch Soloparts, was der Musik noch ein­mal mehr Abwech­slung und Aus­druck ver­lei­ht. Chor­leit­er ist Mar­tin Fauck. Haupt­beru­flich Architekt und neben­bei Organ­ist in der evan­ge­lis­chen Kirchenge­meinde hat er schon früh seine Liebe zur Gospel­musik ent­deckt und leit­et den Chor seit nun über 20 Jahren. Dabei hat er als Pianist auch bere­its über­re­gion­al bekan­nte Gospelchöre begleit­et.

Neben Konz­erten in der Region Aachen hat sich rejoiS­ing auch über­re­gion­al einen Namen gemacht mit Auftrit­ten und Konz­erten u.a. in Bonn, Düs­sel­dorf, Mönchenglad­bach aber auch in Bel­gien, Lux­em­burg und Frankre­ich sowie beim Weltju­gend­tag und Kirchen­tag in Köln.

In der Fried­hof­skirche in Elber­feld präsen­tiert rejoiS­ing am 13.05.2017 um 19.00 Uhr das aktuelle Konz­ert­pro­gramm unter dem Titel „I´ll sing of Your love“. Neben schwungvollen Gospels kom­men dabei auch Auszüge des Glo­ria zur Auf­führung. Begleit­et wird rejoiS­ing dabei von ein­er einge­spiel­ten Band in der Beset­zung Schlagzeug, Bass­gi­tarre, E-Gitarre und Key­boards.

Unsere Nachbarn: Strangeville Records

In diesem Jahr wird die Schallplat­te 130 Jahre alt. Großar­tig, dass sich die mit der Erfind­ung der CD fast schon tot­geglaubte Tech­nik bis heute erhal­ten hat. Großar­tig auch, weil die Marien­straße genau deshalb um einen tollen Tre­ff­punkt reich­er ist: Im Okto­ber let­zten Jahres hat sich Ste­fan Müller in der Haus­num­mer 35 mit seinem kleinen, aber feinen Plat­ten­laden „Strangeville Records“ einen Jugend­traum erfüllt.

(Foto: Oliv­er Heise)

Ste­fan Müller ist 51 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, hat lange als Krankenpfleger gear­beit­et und war in den let­zten Jahren als selb­ständi­ger Berater im Gesund­heitswe­sen unter­wegs. Mit Musik beschäftigt er sich, seit er jung ist, sam­melte Schallplat­ten, was das Zeug hält, so dass er inzwis­chen eine stat­tliche Samm­lung von rund 1.500 Plat­ten vorzeigen kann. „Ich habe Scheiben, die gehören zu meinem Leben, von denen weiß ich genau, in welch­er Lebenslage ich sie gekauft und gehört habe. Die werde ich mein ganzes Leben lang über­all mit hin­schlep­pen, selb­st wenn ich sie nie wieder hören werde“, erzählt er. Die Erfül­lung seines Traumes von einem eige­nen Plat­ten­laden war zeitlich und finanziell erst jet­zt möglich. Umso schön­er, dass er sich diesen Wun­sch auf dem Ölberg erfüllt hat, wo er, so sagt er, Men­schen tre­f­fen werde, die seine Lei­den­schaft teilen.

Im Sor­ti­ment von Strangeville Records find­en Kun­den Inter­es­santes aus den Bere­ichen Alter­na­tive, Indie, Rock, North­ern Soul und Blues. „Aber ich bin nicht fest­gelegt. Bestellen kann ich meinen Kun­den alles, was sie wollen. Und wenn ich merke, dass die Leute sich mehr Reg­gae oder Ska wün­schen, würde ich mein Sor­ti­ment dahinge­hend natür­lich erweit­ern.“

Ste­fan Müller passt gut auf den Wup­per­taler Ölberg, wo in den let­zten drei Jahren Design­er, Handw­erk­er und Kün­stler ihre Man­u­fak­turen und Ate­liers eröffnet haben und von Qual­ität, Handw­erk und Entschle­u­ni­gung sprechen, wenn sie begrün­den, warum sie mit ihren Läden raus aus der Stadt hoch auf den Berg gezo­gen sind. „Es gibt zwei Orte, an denen mein Laden funk­tion­ieren würde, das ist hier oben und unten im Luisen­vier­tel“, erk­lärt Ste­fan Müller. Für den Ölberg hat er sich entsch­ieden, weil das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis bess­er war und er die erstaunliche Entwick­lung der Infra­struk­tur hier oben beobachtet hat. „Hier ziehen alle zusam­men daran, Kun­den auf den Berg zu kriegen. Das ist klasse. Und ja, auch Vinyl hat für mich etwas mit Entschle­u­ni­gung zu tun“, sagt er. „Wenn man Plat­te hören will, ist man gezwun­gen, sich bewusst Zeit zu nehmen.“

Die Schallplat­te hat in den let­zten zehn Jahren einen erstaunlichen Auf­schwung erlebt. Vinyl ist zwar immer­noch eine Nis­che, aber dass die Nach­frage in den näch­sten fünf bis zehn Jahren weit­er steigen wird, davon ist Ste­fan Müller genau wie andere Fach­händler überzeugt.

Man ver­tut sich, wenn man denkt, nur Nos­tal­gik­er kämen heute in die Plat­ten­lä­den und stöberten nach längst vergesse­nen Geheimtipps. „Zu mir kom­men unheim­lich viele junge Leute, 18-,19-Jährige, die ganz spezielle Scheiben kaufen oder ver­schenken wollen.“ Vielle­icht hat es etwas mit einem neuen Lifestyle zu tun, der Hap­tik, eben jen­er Entschle­u­ni­gung, die einen Kon­tra­punkt set­zen soll zur schnel­llebi­gen, hochtech­nisierten Zeit, der auch Teenag­er inzwis­chen ent­fliehen wollen. Dabei sind Schallplat­ten mit um die 20 Euro das Stück nicht ger­ade bil­lig, Musik strea­men oder aus dem Inter­net run­ter­laden jeden­falls ist wesentlich gün­stiger. Es gibt sog­ar Nach­pres­sun­gen, die noch viel teur­er sind, da kostet eine Schallplat­te gar 40, 50 oder sog­ar 60 Euro. Und dass das nicht unbe­d­ingt immer qual­i­ta­tiv hochw­er­tig gepresste Musik ist, weiß auch Ste­fan Müller: „Man erlebt das immer wieder, dass sog­ar extrem teure Scheiben min­der­w­er­tig pro­duziert sind.“ Die Nach­pres­sun­gen über­schwem­men derzeit den Schallplat­ten­markt, es gibt sie in Fachgeschäften genau­so zu kaufen, wie in bekan­nten Medi­en-Märk­ten und großen Kaufhäusern. „Aber das genau wollen meine Kun­den nicht“, ist sich Ste­fan Müller sich­er. „Zu mir kom­men Leute, die sich unter­hal­ten wollen, die Zeit mit­brin­gen und denen ich das bestelle, was es vielle­icht gar nicht mehr im Han­del gibt.“ Richtig toll sei es, so der Ladenbe­sitzer, wenn mehrere Leute zusam­men im Laden seien und anfin­gen, sich über Musik zu unter­hal­ten. „Dann wird es inter­es­sant“, schwärmt er, „weil dann passiert das, was ich hier haben will: gute Schallplat­ten, Aus­tausch mit Leuten, eine tolle Atmo­sphäre.“

Jen­nifer Abels

Foto-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“

Alte Feuerwache (Gathe 6, Wpt-Elber­feld) 9.3.–7.4.2017

Die Ausstel­lung von Pro Asyl wird in Wup­per­tal präsen­tiert durch „kein men­sch ist ille­gal“, unter­stützt durch Stiftung W. und durch die Alte Feuerwache.
Warum fliehen Men­schen? Welche Wege müssen sie nehmen, welche Hin­dernisse über­winden? Wo und wie find­en sie Schutz?
Aktuell sind mehr Men­schen auf der Flucht als jemals nach 1945.
Die Ausstel­lung „Asyl ist Men­schen­recht“ ver­sucht Antworten zu geben. Sie zeigt die Lage in Kriegs-und Krisen­ge­bi­eten. Sie informiert über Fluchtur­sachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Sit­u­a­tion an den EU-Außen­gren­zen sowie im Inneren Europas und Deutsch­lands.
Gesamt­dauer: Do, 9.3. bis Fr, 7.4.
geöffnet: Mo, 15.30–18.00, Di-Fr 9.30–12.30 + 15.30–18.00
Schulk­lassen­führun­gen ab Kl.4
Kon­takt: Bern­hard Fedler, 0202–470490  <ferdi270@gmx.de>
Pro­gramm:
Do, 9.3., 19 h, Ein­führung, Schw­er­punkt Ehre­namtliche – Erfahrungsaus­tausch, Führung + musikal. Ein­rah­mung
Mi, 22.3., 19 h,  Diskus­sion „Ras­sis­mus in der Flüchtlings-Debat­te und im All­t­ag der Geflüchteten“ mit Arzu Cicek (Uni Wup­per­tal), Tareq Alaows (refugee strike Bochum), Ali Ismailovs­ki (Flüchtlingsrat NRW)
Mo, 27.3., 19.30 h, Film in Koop­er­a­tion mit Mark Tyk­w­er ( „OFFSTREAM“)  „Alles Gut“ ( 1 Jahr lang wur­den die Eingewöh­nungsanstren­gun­gen von 2 geflüchteten Fam­i­lien beobachtet.)
Mi, 29.3., 16–18 h, Führung vor allem für Geflüchtete
So, 2.4.,14–17 h, Cafe für Geflüchtete, Führun­gen in ver­schiede­nen Sprachen

kein                       kmiiwuppertal.wordpress.com
men­sch                kmii-wuppertal@web.de
ist                         Spendenkon­to: Anti­ras­sis­tis­che Ini­tia­tive Wup­per­tal e.V., Stich­wort: kmii
ille­gal                    IBAN: DE85 3305 0000 0000 9508 99

Mirker Quartiersfonds geht in die nächste Runde

Jet­zt Anträge stellen für die Sitzung des Beirats Anfang März
30.000 € Städte­bauför­der­mit­tel ste­hen bis Ende 2018 bere­it

Der Lokale Beirat trifft sich Anfang März und wird dort über die neuen Pro­jek­tanträge berat­en und entscheiden.Gefördert wer­den 100 % der zuwen­dungs­fähi­gen Aus­gaben. In der ersten Runde sind bere­its ca. 11.000 Euro vom Gesamt­be­trag 30.000 € vergeben wor­den.
Im Rah­men der Zielset­zung sind Mit­mach­pro­jek­te zu vie­len The­men möglich: Die Kinder- und Fam­i­lien­fre­undlichkeit, eine bessere Umweltqual­ität, die Förderung der lokalen Ökonomie, das Zusam­men­leben unter­schiedlich­er Bevölkerungs­grup­pen, die Inte­gra­tion von Migran­tinnen und Migranten, die Stadt­teilkul­tur, eine aktive Freizeit­gestal­tung und bessere Bil­dungsmöglichkeit­en.
Die Mit­glieder des Beirates und das Forum:Mirke sind ges­pan­nt auf viele kreative Vorschläge. Abga­beter­min ist Don­ner­stag, der 2.3..
Die Geschäfts­führung des Beirates und die for­male Bewil­li­gung der För­der­mit­tel liegen bei der Stadt Wup­per­tal.
Alle, die Pro­jek­tideen haben, kön­nen mit Dieter Biel­er-Giesen (Stadt Wup­per­tal, Stad­ten­twick­lung, Tel.: 0202 563 6258, dieter.bieler-giesen@stadt.wuppertal.de) Kon­takt aufnehmen und dabei klären, wie ein Antrag auf der Grund­lage der städtis­chen Richtlin­ien zu stellen ist.
Die Mit­glieder des Beirates sind:

  1. Frau Chris­tine Ries­ner (Anwohner­in / Pflege­ex­per­tin)
    Vertre­tung: Herr Eber­hard Fahle (Ölberg eG / Flüchtling­shil­fe / Anwohn­er)
  2. Frau Mar­got Nitz-Roelof­sen (Super­vi­sorin / Bau­gruppe Maler­straße / Anwohner­in)
    Vertre­tung: Frau Inge Grau (Bau­gruppe Maler­straße / Forum:Mirke)
  3. Herr Erol Celik (Anadolu Wup­per­tal)
    Vertre­tung: Frau Arzu Basaran (Anadolu Wup­per­tal)
  4. Herr Oliv­er Alber (Kult-Sport)
    Vertre­tung: Herr Paul Sinn (Diakoniekirche)
  5. Frau Jana-Sophia Ihle (Alte Feuerwache / Forum:Mirke) (Sprecherin des Beirates)
    Vertre­tung: Herr Peter Krieg (Flüchtling­shil­fe Nord­stadt / Alte Feuerwache)
  6. Frau Cathy Klap­pert (Open­da­ta / Utopi­as­tadt)
    Vertre­tung: Herr Johannes Schmidt (Utopi­as­tadt / Change­mak­er City / Trans­for­ma­tion­sstadt)
  7. Herr Yen­er Sözen (Ada / Mare e.V.)
    Vertre­tung: Herr Bini­am Gebremed­hin (Ada / KLUB, Gathe 50)
  8. Herr Cemal Agir (Bezirksvertre­tung Elber­feld)
    Vertre­tung: Herr Joachim Knorr (Bezirksvertre­tung Elber­feld)

Das Forum:Mirke ist eine Quartier­skon­ferenz, in der sich Vertreter*innen lokaler Grup­pen und Organ­i­sa­tio­nen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiv­en Aus­tausch über die Entwick­lun­gen im Quarti­er Mirke tre­f­fen. Ges­tartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopi­as­tadt zur Qual­i­fizierung von The­men für die Fortschrei­bung des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms: politik-bei-uns.de/file/54eb0df01ae6a06e1c85981c. Von Anfang an wurde angestrebt, auch För­der­mit­tel für die Quartier­sar­beit zu gener­ieren. Dies ist mit Lan­des­för­der­mit­teln gelun­gen, die nach einem Abstim­mung­sprozess zwis­chen dem Forum:Mirke und der Wup­per­taler Stadtver­wal­tung nun in einen Quartiers­fonds für die Jahre 2016 bis 2018 geflossen sind. Die Mit­mach­pro­jek­te sollen dazu dienen, die Entwick­lungsziele des inte­gri­erten Hand­lung­spro­gramms umzuset­zen.

(M)EIN NEUER TAG — Fotoausstellung von Kindern mit Fluchtgeschichte

Fre­itag, 20. Jan­u­ar //15.30 Uhr //Galerie Hebe­bühne //Mirker Straße 62 //Wuppertal //

Die Ästhetik ihrer neuen Heimat Wup­per­tal fin­gen 13 Kinder mit Flucht­geschichte im Kul­tur­ruck­sack Herb­st 2016 mit ihren Schwarz-Weiß-Kam­eras ein.
Die 13 in dem Work­shop ent­stande­nen groß­for­mati­gen Bilder sind ab Fre­itag, dem 20. Jan­u­ar, in der Hebe­bühne an der Mirk­er Straße zu sehen.
Mit dem frischen Blick des Neuankömm­lings gin­gen die 10- bis 14-Jähri­gen zwei Wochen lang unter Anleitung der The­ater­ma­cherin und Musik­erin Nel­ly Köster und der Fotografin Car­o­line Schreer mit der Kam­era auf die Suche nach der Schön­heit im Alltäglichen.
Die Frage: „Wenn du einem Fre­und oder ein­er Fre­undin dein neues Leben zeigen woll­test, wie würde das ausse­hen?“ gaben die Work­shop-Lei­t­erin­nen ihnen mit auf die Ent­deck­ungs­tour. In kleinen Notizbüch­ern notierten die Kinder den Kon­text und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zu dem eige­nen Foto.
„Es geht uns darum, den Blick auf die kleinen Momente im Leben zu schär­fen. Die genaue Betra­ch­tung der Alltäglichkeit eröffnet sowohl dem Kün­stler, als auch dem Betra­chter einen inti­men Ein­blick in sub­jek­tiv emp­fun­dene Selb­stver­ständlichkeit­en, die unter dem Fokus des Objek­tivs, beson­ders wer­den und wom­öglich neue Schlüsse und Blick­winkel ermöglichen“, so Nel­ly Köster und Car­o­line Schreer. “Wir wollen den Ver­such wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestal­ter, als aktive, ernst genommene Per­sön­lichkeit­en auf ein­er gesellschaftlichen Ebene wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekom­men, sich in der Öffentlichkeit selb­st­be­wusst zu präsen­tieren, indem sie ihre Arbeit­en mit anderen teilen”.
So präsen­tiert jedes der 13 Kinder bei der Vernissage am Fre­itag, 20. Jan­u­ar, um 15.30 Uhr per­sön­lich sein groß­for­matiges Bild in der Galerie Hebe­bühne.
Die Ausstel­lung bein­hal­tet zudem einen kurze Doku­men­tarfilm der Wup­per­taler Filmemacherin Kim Mün­ster und eine Fotodoku­men­ta­tion des Pro­jek­tes von Car­o­line Schreer. Die Exponate sind eine Woche lang zu sehen. Der Ein­tritt ist frei!

Das dem Kul­tur­ruck­sack Wup­per­tal angegliederte Pro­jekt des Kün­stler­net­zw­erkes CANTINA PUBLICA wurde in Koop­er­a­tion mit der Helmholtz Realschule und mit Unter­stützung des Ölberg­fonds, der Fir­ma Vor­w­erk und der Druck­erei B.R.O.T. real­isiert.