Samstag, 19 Mai, 2012 - 08:24

Jetzt geht es los! - Ölbergfest 2. Vorbereitungstreffen

Am Mittwoch, 17. März 2010, fand im Lutherstift die 2. Besprechungsrunde für das Ölbergfest statt. Nachdem die Fest-Orga den aktuellen Stand der Dinge dargestellt hatte, war Zeit, offene Fragen zu beantworten. Es ging in der Hauptsache darum, wie die Festorga mit den Anmeldungen umgeht und wie die Verteilung der Standorte funktioniert.

 

Bisher liegen rund 70 Anmeldungen für die Marienstraße und 30 für die Bühnen vor. Unter den Anmeldungen sind einige wenige, die vergessen haben, dass es sich bei dem Fest um ein Nachbarschaftsfest handelt und der eigene Profit nicht im Vordergrund steht. Uwe Peter appellierte an die 48 Anwesenden, das weiter zu tragen und rief zu mehr Kreativität bei den Darbietungen auf. Wo sind die Talente des Ölbergs? Musik am Würstchenstand ist kein kultureller Beitrag der Besuchern zeigt, wie es sich auf dem Berg leben lässt. Das Ölbergfest soll keine Kopie von Barmen-Live werden. Es soll das sympathischste Straßenfest Wuppertals sein!

Obwohl es beides, Musik und Wurst, auch solo auf dem Fest geben wird, klar. Aber halt nicht nur.

Die heiße Phase der Festorganisation, und damit die eigentliche Arbeit für alle Beteiligten, beginnt erst, so begann Uwe Peter seine Rede zum Stand der Dinge. Viele Anmeldungen kamen erst in den letzten Tagen und bisher sind weder Standplätze festgelegt, noch das Bühnenprogramm festgezurrt. Das geschieht erst in den nächsten 2 Wochen. Uwe Peter klärte alle über die finanzielle Lage auf und dass ein wichtiger Sponsor just an diesem Tag abgesprungen sei. Das Ölbergfest sucht somit einen neuen Sponsor. Rolf Martin erläuterte die Anmeldeprozedur und sagte, dass erst in der kommenden Woche das Straßenorg-Team mit der Standortplanung beginnt. Die Wünsche werden soweit es geht berücksichtigt. Lutz Griebel schilderte den Arbeitsstand bei der Bühnenorga. Die Programmabläufe auf den Bühnen werden bis Anfang April festgelegt. 

In der Fragerunde stellten einige Anwesenden Fragen zu ihren Anmeldungen. Die Fragesteller wollten von der Festorga wissen, wie sie Standplätze zuweisen werden und ob es Darbietungen an den Ständen geben kann,  oder nur auf den sechs Bühnen. 

Zwei Punkte wurden dabei noch einmal klar:

1.) Anwohner wie Gewerbetreibende der Marienstraße haben ein Vorrecht vor ihrem Haus oder Laden, einen Stand zu machen. Es gibt kein Gewohnheitsrecht, das sich aus den früheren Festen ableiten lässt, nach dem Motto: "Wir waren immer hier." Gibt es niemanden, der vor seinem Haus etwas machen möchte, füllt die Festorga, in Absprache mit den jeweiligen Teilnehmer, die Lücke.

2.) Alle Festteilnehmer können musikalische oder andere Darbietungen an ihren Ständen aufführen. Dies kann aber nur in Abstimmung mit den jeweiligen Standnachbarn geschehen. Die Programmabläufe sind von den Teilnehmern selbst zu koordinieren, sodass sich die Darbietungen nicht gegenseitig stören. Die Abstimmungen müssen die Teilnehmer selbst führen. Die Festorga schaut bei der Vorplanung, ob es grundsätzlich passen könnte.

Weiter wurde noch kurz über Flaschen vs. Plastikbecher gesprochen. Hier ging auch der Appell an alle, so wenig Dreck wie möglich zu machen. Das nächste Treffen findet am 14. April um 19.00 Uhr wieder im Kirchsaal des Lutherstifts statt.

 

 

Foto: Olaf Engel

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