Freitag, 10 Februar, 2012 - 07:58

Trunkenheit und ihre Bolde

Jaja, der Alkohol.
Ich erzählte es. Ich gehe jetzt regelmäßig trinken. Trinken um zu vergessen.
Fast jeden Tag, mit ein paar wenigen Ausnahmen lass ich es so richtig krachen.
Damit ich dieses Gesicht vergesse.
Das Gesicht und das Lächeln des Gerüstbauers. Ich kann nicht mehr, das macht mich fertig.
Ich dachte, ich hätte es geschafft, weggedacht, durchgekummert, hinfortgeheult.
Aber nein, plötzlich ist er wieder da, in meinem Kopf.
Also bleibt nur eins:
Die Erinnerungen vergessen.

Aber ein Problem bleibt:
So viel Gemüsebrühe, wie ich jeden Morgen trinke, damit der Kater weggeht, kann ich gar nicht kaufen.
Und die Schwüre, "ich trinke nie wieder", glaube ich mir selbst ja schon nicht mal mehr.
Weil sie ja auch nicht stimmen.
Aber was stimmt denn jetzt?

Ach, ich weiß es doch auch nicht, was ist die Realität und was ist die Trunkenheit?
Ich glaub, ich schlafe einfach noch ein bisschen und dann, ja dann...
Schnaps für alle, im Speziellen für mich.
Der Untergang der Paula G.

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