Blick in den Kirchsaal.
Seit Anfang März ist im Lutherstift vieles anders. Denn: der Kirchsaal
wird umgebaut. Solch ein umfangreiches und komplexes Projekt wirft
viele Fragen auf. Was wird anders werden? Wie lange wird es dauern?
Und warum überhaupt ein so aufwendiger Umbau?
Besser soll es werden, das ist klar - doch wie genau macht man etwas besser?
Mit dieser Frage sahen sich auch die beiden Architektinnen Regine Raschke und
Katja Fiedler konfrontiert. Im Juni hatten die beiden ein Konzept vorgelegt, im
November wurde darüber abgestimmt, und von April bis August werden die Pläne
realisiert.
Der Kirchsaal ist ein intensiv und vielseitig genutzter Raum. Menschen treffen
sich zu Gottesdiensten, Konzerten, Sportveranstaltungen und vielem mehr an
diesem Ort - leider erweist der Saal sich nicht in allen Fällen als angenehme und
passende Umgebung. ›Der Kirchsaal hat viel Potential, und das wollen
wir durch den Umbau nutzbar machen‹, erklärt die Geschäftsleitung.
Und tatsächlich: ein Blick auf die Pläne für den Umbau verblüfft und macht
Hoffnung auf viele Verbesserungen. Der Kirchsaal wird in einen modernen
Multifunktionsraum umgewandelt. Aus den Plänen für den Kirchsaal ergaben sich
bald weitere Notwendigkeiten: das Raucherzimmer wird zum Kaminzimmer mit
eingegliederter Bibliothek. An Kirchsaal und Kaminzimmer angrenzend wird ein
›Raum der Stille‹ angelegt, in dem Verstorbene verabschiedet werden können.
Dieser kleine, meditative Raum soll darüber hinaus als Rückzugs- und
Besinnungsort dienen. Platz für laute und leise Gespräche jeder Art wird die neu
gestaltete, windgeschützte Terrasse bieten.
Lesen Sie weiter über den Umbau des Kirchsaal in den Artikeln:
1.) Der Kirchsaal wird zum Festsaal
2.) Kaminzimmer, Raum der Stille, Wintergarten.
Texte und Bilder:
'Hauspost'- Lutherstift Seniorenzentrum Elberfeld, April-Juni 2009
Abb. 2: Der Grundriss der vom Umbau betroffenen Gebäudeteile