Das Leben als Straße -
So wird's oft genannt.
Und wenn man's so sähe,
dann stünde ich gerade auf ihr.
Und wenn ich mich umdrehte,
würde ich auf meinen gegangenen Weg sehen.
Ich würde die gewonnenen Freunde
und die glücklichen Momente sehen,
große Erfolge, aber auch kleine,
die ich mit Freunden feierte
oder alleine genoss.
Aber es gäbe auch Steine im Weg,
manche klein, andere groß
und solche scheinbar unüberwindbaren.
Doch ich habe sie mit Leid und Schmerz getragen.
Aber am Ende wurde ich
mit Stolz belohnt.
Die Straße wäre nicht nur gerade,
sondern auch voller Kurven,
Windungen und Abzweigungen.
Und sie wäre voller Dinge,
die ich zurücklassen musste:
Schule, Orte, Freunde.
Vor allem aber: die Kindheit.
Werfe ich den Blick nach vorne,
sehe ich nichts.
Der Nebel der Ungewissheit
versperrt mir die Sicht.
Doch ich weiß, der Weg
ist wieder voller Freuden,
Steinen und Abschieden,
Abzweigungen und Windungen.
Ich kenne dies alles und doch
gehe ich gerne bis zum Ende,
denn diese Straße heißt Leben.
Renee H.
16 Jahre