Kennt doch jeder: Man redet mit seinem Bauch.
Über alltägliche Gedanken, über Entscheidungen, über Schmerzen, über Blähungen....
Der Bauch hat nämlich bewiesenermaßen die Fähigkeit zu fühlen. Stand in der TV 14 aus meinem Kiosk an der Ecke.
Naja, wie auch immer, auf jeden Fall hat der Bauch so eine Art zweites Gehirn, repektive ist eine Art zweites Gehirn.
(Toll, jetzt habe ich zum ersten Mal in meinem Leben das Wort "respektive" benutzt, weil man das doch heutzutage so macht, nicht? Jeder Hinz und Kunz benutzt dieses Wort.... Ich jetzt auch, bäh!)
Also, der Bauch als zweites Gehirn hat die Fähigkeit zu fühlen und behilflich zu sein bei Entscheidungen.
Wenn ich in Kommunikation mit meinem Bauch trete, handelt es sich aber nicht immer nur um Entscheidungen oder Gefühle oder Alltagsgedanken, nein, da sind wirklich solche Fragen dabei wie: "Na, mein Kleiner, bist du mal wieder so voll und dick, dass es weh tut? Na, da müssen wir doch gleich mal was dagegen tun, oder?" Dabei klopfe ich gerne auf meinem Bauch herum, bilde Kreise mit meiner Handfläche... weil ich mich so auf die bald folgende Defikation freue.
Nicht, dass mir das solch eine große Freude bereiten würde, mit errötendem Gesicht auf einer Porzellanschüssel zu sitzen, verschiedene Gerüche und Dämpfe zu entwickeln und dabei Geräusche von mir zu geben, die darauf schließen lassen, dass sich doch einige freudige Gefühle einstellen... Nein!
Aber das Gefühl anschließend, nach der Defikation, das ist wunderbar.
Plötzlich ist man leicht wie eine Feder, könnte schweben, fühlt sich geschmeidig und biegsam, frei wie eine Ballerina!
Und das ist doch das, was jeder kennt, oder?
Gespräche mit seinem Bauch, die echten Bauchgespräche, die, die eine Defikation nach sich ziehen, die sich gewaschen hat, die Freudentränen aufsteigen lässt, weil man sich wieder wie ein Mensch fühlt und keine gestopfte Weihnachtsgans mehr ist.
Herrlich.
Ja, oder??!!