Tage wie dieser könnten von mir aus gestrichen werden.
Einfach weg damit, die braucht niemand. Nicht einmal mein ärgster Feind.
... wobei... mir fällt da doch Jemand ein...
Überrannt sein vom Gefühl, wohin damit und wie damit umgehen?
Überrannt von den Gedanken, wie die in Griff bekommen?
Einfach flach auf die Erde legen und abwarten.
Die Musik ganz genau hören und den Bass spüren. Die kleinen Haare am Arm bewegen sich, wenn man genau hinfühlt, ist jedes Einzelne von diesen kleinen, fast durchsichtigen Fäden spürbar.
Auch die kleinen Druckstellen von dem Teppich am Körper - sie werden deutlich, fangen an zu kribbeln, pieksen, nerven und stören.
Die Vorstellung, wie die aussehen, wird greifbar. Leicht geribbelt von dem Teppichmuster, etwas rötlich...
Die Haare, wie sie an einer, nur an einer Stelle am Kopf direkt an der Kopfhaut kleben. Angepresst.
Keine Möglichkeit zu atmen.
Die armen Haare.
Die machen immer ganz schön was mit...
Gedanken über Sinnlosigkeiten?
Die lenken wenigstens ab von dem Überranntsein-Gefühl.
Von dem nicht-Herr-werden.
Wenn man nicht so beschäftigt wäre mit den Gedanken über das Liegen würde man weinen, weil alles so schrecklich erdrückend ist.
Anfangen einzukapseln, Abstand schaffen, bei sich selbst bleiben und mit niemandem teilen.
Nur mit sich selbst.
Ob das gesund ist?
Aber was bleibt für eine Möglichkeit?
Eben, keine. Denn bei jedem weiteren Kontakt mit der Menschheit wird man wieder überrannt.
Von der Enttäuschung.
Von dem Erstaunen.
Von der Angst.
Und die braucht niemand.
Nie wieder Angst. Nie wieder Ernüchterung.
Besser